Ev. Dekanat an der Dill

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Woche der Arbeit

Für die Würde des Menschen

Diana Göbel

Vom 23. April bis zum 8. Mai 2025 findet in Herborn die diesjährige „Woche der Arbeit“ statt. Insgesamt sechs Programmpunkte um den 1. Mai beschäftigen sich mit der Arbeitswelt. Die Aktion endet mit einem Rundgang, der an die Verfolgung während der NS-Zeit vor 80 Jahren erinnert.

Die Woche der Arbeit 2025 beginnt am Mittwoch, 23. April um 12 Uhr auf dem Herborner Marktplatz mit der Eröffnung einer Ausstellung von Schülerinnen und Schülern des Herborner Johanneum Gymnasiums. Zu sehen sind die Kunstwerke bis zum 5. Mai in Schaufenstern von Geschäften in der Herborner Innenstadt.

Am Donnerstag, 24. April um 19.30 Uhr gastiert der bekannte Kabarettist Jens Neutag mit seinem Kabarett-Programm „Gegensätze ziehen sich aus“ in der Kulturscheune Herborn. Eintrittskarten gibt es für 10 Euro an der Abendkasse.

Weiter geht es am Sonntag, 27.4. um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst zum Thema „Du wirst gebraucht“ in der Katholischen Kirche in Breitscheid. Der Gottesdienst wird gestaltet von Maria Becker (kath.) und Uwe Seibert (ev.). Die Predigt hält Pfarrer i.R. Martin Schauß (ev.). Zu Wort kommt auch der 1. Bevollmächtigte der IG-Metall Herborn-Betzdorf, Oliver Scheld, mit einem „Weltlichen Einwurf“.

Der „Tag der Arbeit“ am Donnerstag, 1. Mai beginnt mit einem Demonstrationszug. Dieser startet um 10.30 Uhr bei der Geschäftsstelle der IG Metall in der Walther-Rathenau-Str. 55 und führt von dort in den Herborner Stadtpark, wo um 11 Uhr die Kundgebung beginnt. Hauptredner ist Umut Sönmez, Staatssekretär im Hessischen Wirtschaftsministerium. Im Anschluss folgt ein Familienfest, bei dem wieder die heimische Coverband „Eve“ spielt. Außerdem gibt es Informationsstände, Speisen und Getränke und ein Kinderprogramm.

Am Mittwoch, 7. Mai um 18 Uhr findet im Mehrgenerationenhaus der AWO im Walkmühlenweg 5 in Herborn die Veranstaltung „AWO – Austausch. Wiedersehen. Ofenkartoffeln.“ statt, die zur Vernetzung der an der Woche der Arbeit beteiligten und anderer Akteure dienen soll. Dort gibt es einen Impulsbeitrag zur sozialökologischen Transformation an Lahn und Dill vom 1. Bevollmächtigten der IG-Metall Herborn-Betzdorf, Oliver Scheld.

Die Woche der Arbeit 2025 endet am Donnerstag, 8. Mai mit einem Rundgang zu Orten der Verfolgung und des Widerstands in Herborn während der NS-Zeit. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr auf dem Herborner Schießplatz. Im Anschluss gibt es eine Möglichkeit zum Austausch in der Begegnungsstätte im Haus der Kirche und Diakonie am Hintersand 15.


» Zu allen Veranstaltungen im Rahmen der Woche der Arbeit 2025 sind Interessierte herzlich eingeladen. Die Gewerkschaften DGB, GEW, IG Metall und Ver.di haben zusammen mit dem Evangelischen Dekanat an der Dill, der Diakonie an der Dill, der Katholischen Kirche, der Arbeiterwohlfahrt (AWO), dem Johanneum Gymnasium und der Stadt Herborn diese Veranstaltungsreihe vorbereitet, die seit 2002 jedes Jahr in Herborn stattfindet. Nur in den „Coronajahren“ 2020 und 2021 fand sie in einer anderen Form statt.

 

Text: Dr. Uwe Seibert  |   Foto: Diana Göbel

 

 

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