Ev. Dekanat an der Dill

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Gedenken

Gottesdienst, Vortrag und Film im Kino

Zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar laden die katholische und die evangelische Kirchengemeinde zu einem Gottesdienst am Sonntag, 25. Januar 2026 in das Movie-Star-Kino Dillenburg um 14 Uhr ein. Ein Vortrag und eine Filmvorführung im Kino 5 folgen.


Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar wird es an drei Tagen im Dillenburger Kino einen ökumenischen Gottesdienst, einen Vortrag und "Schindlers Liste" als Filmvorführung geben.

Den Auftakt bildet ein ökumenischer Gottesdienst, den die katholische Gemeindereferentin Marion Schröder und der evangelische Pfarrer Ralf Arnd Blecker gestalten. Der ökumenische Gottesdienst findet statt im Kinosaal 5 am Sonntag, 25. Januar 2026 um 14 Uhr im Movie Star Kino Dillenburg (Bismarckstraße 2, 35683 Dillenburg).

Nach diesen Auftakt laden am Montag, 26. Januar 2026 um 19.30 Uhr die katholische und die evangelische Kirchengemeinde zu einem Vortrag mit Alfred Holighaus ein. Alfred Holighaus spricht über den Film "Schindlers Liste" als Meilenstein der Filmgeschichte und der Erinnerung. Der Vortrag findet ebenfalls in den Kinosaal 5 des Movie-Star-Kinos statt. 

Die Veranstaltungsreihe endet mit der Filmvorführung "Schindlers Liste" am Dienstag, 27. Januar 2026 um 19.30 Uhr. Der Eintritt zur Filmvorführung kostet 5 Euro. Die Karten sind vorab im Dillenburger Kino erhältlich. 

Erinnerung hilft wachsam zu sein

Die Veranstaltungen rund um den 27. Januar verstehen sich als geistlicher Raum der Erinnerung – bevor diese historisch, kulturell oder filmisch weitergeführt wird. Die Erinnerung wird hier vor Gott gebracht: in Stille, Klage, Fürbitte und Selbstprüfung. Gerade angesichts eines spürbar erstarkenden Antisemitismus in unserem Land verstehen die katholische und die evangelische Gemeinde diesen Gottesdienst nicht als ritualisierte Pflicht, sondern als Ausdruck kirchlicher Wachsamkeit und Verantwortung in der Gegenwart.

Pfarrer Ralf Arnd Blecker sieht die Erinnerung als eine geistliche Praxis – und Teil des prophetischen Auftrags der Kirche: "Ich halte es deshalb für wichtig, dass dieser Gottesdienst auch öffentlich wahrgenommen wird als Zeichen kirchlicher Haltung, als Beitrag zur Erinnerungskultur, und als Einladung an Menschen, die Kirche vielleicht nicht mehr selbstverständlich erwarten".

 

» Mehr im Video-Trailer

 

 

 

 

 

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