Ev. Dekanat an der Dill

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Nachruf

Trauer um Barbara Bergelt

Das Evangelische Dekanat an der Dill trauert mit den Angehörigen um Barbara Bergelt. Die ehemalige Synodale ist am 7. März im Alter von 83 Jahren gestorben. Am Mittwoch (19. März) wird sie auf dem Friedhof in Merkenbach beigesetzt.

Barbara Bergelt, die ehemalige Synodale und hessische Landtagsabgeordnete, ist am 7. März im Alter von 83 Jahren gestorben. Barbara Bergelt wurde 1941 im schleswig-holsteinischen Berlin (Kreis Segeberg) geboren, sie lebte eine zeitlang in Merkenbach und zog dann im Alter nach Wetzlar. Zu Veranstaltungen und Gottesdiensten zog es sie aber immer wieder zurück in den Herborner Stadtteil Merkenbach.

Ihre politische Karriere begann 1973 mit dem Eintritt in die SPD. Unter anderem war sie im Vorstand des SPD-Ortsvereins Merkenbach und im Vorstand des SPD-Unterbezirks Lahn-Dill. Die studierte Pädagogin war von 1979 bis 1989 Mitglied der SPD-Fraktion im Kreistag und dort von 1981 bis 1985 stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

Von 1985 bis 1989 war sie Vorsitzende des Ausschusses für Landwirtschaft und Umwelt und von 1989 bis 1993 Mitglied des Kreisausschusses. Als Vorsitzende des Umweltausschusses war die Merkenbacherin maßgeblich an der Ausarbeitung des Abfallkonzeptes des Kreises beteiligt.

In den hessischen Landtag wurde Barbara Bergelt erstmals im Jahr 1995 gewählt.

Zuvor (1969 bis 1995) arbeitete sie als Lehrerin für Französisch, Geschichte und Mathematik am Johanneum-Gymnasium in Herborn.

Über zwei Wahlperioden hinweg, bis 2003, war Barbara Bergelt Mitglied des Landtages. Während dieser Zeit war sie auch drogenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Im Jahr 1999 war die Merkenbacherin außerdem Mitglied der Bundesversammlung. Dieses Gremium kommt in der Regel alle fünf Jahre zusammen, um den Bundespräsidenten zu wählen.

Barbara Bergelt engagierte sich außerdem in verschiedenen kirchlichen Institutionen. So war sie beispielsweise Mitglied der Kirchensynode (von 1998 bis 2004) und Mitglied im synodalen Ausschuss für Arbeit und Soziales. Sie engagierte sich in der Dekanatssynode im Alt-Dekanat Herborn, war Mitglied im Beirat der Drogenberatungsstelle in Dillenburg und Mitglied im Suchtbeirat des Diakonischen Werkes sowie im Verwaltungsrat des Diakonischen Werkes an der Dill.

Von 1991 bis 2005 war sie Vorstandsmitglied des Vereins „Suchthilfe“ Wetzlar. Und auch für Aids-Waisen in Afrika setzte sie sich ein. Für ihr vielfältiges Engagement wurde sie 2006 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. 

Dekan Andree Best, Präses Dr. Wolfgang Wörner und Karl Müßener, der Leiter der regionalen Diakonie an der Dill, würdigen ihr ehrenamtliches Engagement für das Evangelische Dekanat und über dessen Grenzen hinaus.

 

 

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