Ev. Dekanat an der Dill

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Dekanat

Corona und die Folgen

Für die Region links und rechts der Dill gelten weiterhin Vorgaben, um die schnelle Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Das Dekanat hat Empfehlungen für die kirchlichen Einrichtungen und die Ortsgemeinden hier aufgelistet.

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+++ UPDATE 2. September 2020 +++

Anpassung der Grundsätze für das kirchliche Leben
und für gottesdienstliche Versammlungen

Das Land Hessen hat seine Coronaverordnung zum 15. August erneut verändert. Vorerst bis zum 31. Oktober gilt die veränderte „Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung“ .

Wesentliche Änderungen sind:

- Für unterrichtsähnliche Bildungsangebote wird die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern und die Gruppengröße von 15 Teilnehmenden nicht mehr vorgeschrieben.

- Für Sport- und Bewegungsangebote wird ebenfalls auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern verzichtet.

- Es gibt erstmals Regelungen für Floh- und Weihnachtsmärkte und ähnliche Veranstaltungen. 

Die seit dem 24. Juni geltende 10. Coronabekämpfungsverordnung in Rheinland-Pfalz wurde bis zum 15. September verlängert.

- In den „Auslegungshilfen für den Bereich Religionsausübung“ des Landes Rheinland-Pfalz zur 10. Coronabekämpfungsverordnung wird der Gebrauch von Gesangbüchern wieder ermöglicht, wenn zwischen dem Gebrauch und der nächsten Ausgabe 72 Stunden liegen. 

Der Krisenstab der EKHN hat seine Empfehlungen angepasst. Er empfiehlt, die Gruppengrößen bei unterrichtsähnlichen Angeboten nicht wesentlich über 15 Personen zu erhöhen.

Auch die beiden Muster-Schutzkonzepte sind fortgeschrieben, so dass Sie bei Bedarf Ihre Schutzkonzepte anpassen können.

Aufgrund Ihrer Anfragen haben wir die Fragen Personenobergrenze, Mindestabstand und Quadratmeter-Regelungen sowie die Behandlung von 10-er Gruppen in Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen und Versammlungen präzisiert und erläutert. Hinweise zum Umgang mit Heizungen in Kirchen sind neu aufgenommen. 

Das Zentrum Verkündigung hat u. a. neue Empfehlungen zum Abendmahl unter Corona-Bedingungen unter https://www.zentrum-verkuendigung.de/das-zentrum/projekte-und-themen/corona-pandemie/ veröffentlicht, aufgrund derer auch die Feier des Abendmahls wieder aufgenommen werden kann.

Eine länderübergreifende Empfehlung zu Gemeindegesang und Chorsingen, die schon vor einiger Zeit angekündigt wurde, wird es so nicht geben. Derzeit prüft das Bundesinnenministerium noch, wie es sich zu vorliegenden Gutachten von Fachinstituten und den entsprechenden Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts verhält. 

Alle Informationen sind auch auf der Homepage der EKHN unter https://unsere.ekhn.de/themen/infos-corona-pandemie.html abrufbar.

Unter corona@ekhn.de können Sie weiter Fragen stellen oder Anregungen geben.

 

+++ UPDATE 21. August 2020 +++


Rundschreiben des Arbeitsschutzausschusses der EKHN

Sehr geehrte Damen und Herren,

wieder steigende Infektionszahlen sowie ein zu beobachtendes Nachlassen im Einhalten der Verhaltensanforderungen in Zeiten der Pandemie veranlassen uns, den gesamtkirchlichen Arbeitsschutzausschuss der EKHN (ASA), uns heute in Fragen des notwendigen Verhaltens, zu Tests sowie einer Impfempfehlung an Sie zu wenden.

A Verhaltensregeln

Das Bundesministerium für Gesundheit formuliert für das Arbeitsleben folgende Empfehlungen, denen wir uns anschließen:

Abstand einhalten

Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss bei der Arbeit eingehalten werden und das sowohl in Gebäuden als auch im Freien oder in Fahrzeugen. In Betrieben können entsprechende Markierungen, Absperrungen oder Zugangsregelungen dabei helfen, sicherzustellen, dass die Beschäftigten den Sicherheitsabstand einhalten können.

Hygieneregeln beachten – und das immer und überall

Der Arbeitgeber muss Waschgelegenheiten bereitstellen, damit die Beschäftigten sich regelmäßig die Hände waschen können. Dazu zählen auch Desinfektionsspender. Kurze Reinigungsintervalle für gemeinsam genutzte Räumlichkeiten, Arbeitsmittel oder sonstige Kontaktflächen verbessern den Infektionsschutz weiter. Achten Sie bitte auch auf die geltenden Hygieneregeln wie das Niesen und Husten in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch.

Direkte Kontakte einschränken

Minimaler direkter Kontakt zu anderen Menschen ist eines der wirksamsten Mittel, um sich vor einer Infektion zu schützen. Im Rahmen einer Schichtplangestaltung kann der Kontakt zwischen Beschäftigten untereinander reduziert werden: Mithilfe von Schichtwechseln, Pausen oder Anwesenheitskontrollen im Büro lässt sich organisieren, wann ein direkter Kontakt nötig ist beziehungsweise vermieden werden kann.

Mund und Nase bedecken

Manchmal lassen sich persönliche Kontakte nicht vermeiden. Das gilt insbesondere für Betriebe, in denen ein hohes Maß an Teamarbeit gefordert ist oder wo es viel Umgang mit Kunden und Dienstleistern gibt. Hier ist es besonders wichtig, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, denn der reduziert das Risiko einer Tröpfcheninfektion.

Räume regelmäßig lüften

Die Forschung geht davon aus, dass das neuartige Coronavirus auch über Aerosole übertragen werden kann. Aerosole sind Tröpfchenkerne, die kleiner als fünf Mikrometer sind und die beim normalen Sprechen, aber vor allem beim Singen oder lauten Lachen freigesetzt werden können. Diese Tröpfchenkerne können über einen längeren Zeitraum in der Luft stehen. Räume, in denen sich mehrere Menschen aufhalten, sollten regelmäßig gelüftet werden, denn dadurch wird die Konzentration von potenziell in der Luft vorhandenen erregerhaltigen Tröpfchen reduziert.

(Der ASA weist darauf hin, dass Klimaanlagen mit Frischluft kein Problem darstellen, jedoch Klimaanlagen mit Umluft nicht bei mehreren Personen im Raum genutzt werden sollten, da in der Regel keine ausreichenden Filter vorhanden sind und dadurch ebenso wie bei Ventilatoren eine Anreicherung von möglichen Krankheitserregern in der Atemluft stattfindet)

Niemals krank zur Arbeit!

Folgendes gilt nicht nur während der Coronavirus-Epidemie: Wer krank ist, sollte zuhause bleiben. Wer mit Krankheitssymptomen am Arbeitsplatz erscheint, setzt seine Kollegen und Kolleginnen einem Ansteckungsrisiko aus. Personen mit erkennbaren Symptomen einer Coronavirus-Infektion sollten den Arbeitsplatz gar nicht erst betreten oder ihn umgehend verlassen. Falls Sie einen Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus haben, melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin, unter der Nummer 116 117 beim ärztlichen Bereitschaftsdienst oder beim Gesundheitsamt.

Risikogruppen besonders schützen

Insbesondere Menschen, die einer Risikogruppe angehören, bangen um ihre Gesundheit und haben womöglich Bedenken, zu ihrem Arbeitsplatz zurückzukehren. Betroffene Menschen sollten, wenn möglich, eine individuelle Beratung zu arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren beim Betriebsarzt oder der Betriebsärztin in Anspruch nehmen.

Maßnahmen aktiv kommunizieren

Führungskräfte und Arbeitgeber müssen ihren Beschäftigten klar und verständlich erklären, welche Infektionsschutzmaßnahmen sie am Arbeitsplatz umsetzen, welche ggf. eingeübt und erprobt werden sollten. Vor Ort muss sichergestellt werden, dass die Gesundheit aller Beschäftigten Priorität hat.

Corona-Warn-App benutzen

Eine weitere gute Möglichkeit, die Verbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen, ist die Corona-Warn-App. Werden Personen, die die App nutzen, positiv auf das Coronavirus getestet, können sie freiwillig andere Nutzer darüber informieren. Das verhilft den Bürgerinnen und Bürgern zu einem besseren Bild über die Ansteckungsgefahr und verringert das Risiko, dass das Virus unbemerkt weitergetragen wird. Erfahren Sie hier mehr über die Corona-Warn-Appoder folgen Sie dem Link, um zu erfahren, wie Sie sich die App kostenfrei auf Ihr Endgerät laden.

Informiert bleiben

Informationen zu arbeitsrechtlichen Folgen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Epidemie finden Sie auf der Website des Bundesarbeitsministeriums oder in der Podcast-Reihe des Bundesarbeitsministeriums „INQA Arbeitswoche – der Podcast zur Arbeitswelt in Zeiten von Corona“. Ausführliche Erläuterungen zu den 10 Tipps auf dieser Seite können Sie auch im „SARS-CoV-2- Arbeitsschutzstandard“ nachlesen.“

Diese allgemeinen Informationen sind auf die jeweiligen Verhältnisse vor Ort anzupassen.

Bitte beachten Sie die AHA-Formel: Abstand, das jeweilige Hygienekonzept sowie das Tragen von Alltagsmasken, wo der Abstand insbesondere unter Erwachsenen unterschritten wird.

 

B Psychische Belastungen in den Blick nehmen

Die momentane Situation ist weiterhin unklar, erfordert Anpassungen und hebt Routinen auf. Das kann Konflikte (im Team aber auch mit der Leitung) oder auch Krisen hervorrufen. Interventionen sind über den BAD oder die Zentrale Konfliktbeauftragte oder ggf. die Berufsgenossenschaft (https://www.bgw-online.de/DE/Arbeitssicherheit-Gesundheitsschutz/Psyche-undGesundheit/Corona-Krisen-Coaching.html) möglich.

 

C Zur Frage von Tests

Flächendeckende Tests der gesamten Bevölkerung werden in der Fachdiskussion für nicht angemessen erachtet, da die punktuelle Momentaufnahme eher zu einer Scheinsicherheit führen kann und die oben genannten Verhaltensweisen so vernachlässigt werden.

Testungen von Mitarbeitenden einer Kindertagesstätte

Der ASA befürwortet die kostenlosen freiwilligen Testungen, die die Länder Hessen und RheinlandPfalz Mitarbeitenden in Kitas (ähnlich wie in den Schulen) anbieten, die im direkten Kontakt mit Kindern arbeiten. Hintergrund hierfür ist, dass in der Kindertagesstättenarbeit das Abstandsgebot und auch die Mund-Nasen-Bedeckung im Alltag bei der Arbeit mit Kindern nicht oder nur eingeschränkt realisierbar ist. Die Wahrnehmung des Angebots setzt voraus, dass keine Symptome einer Erkrankung vorliegen. Während in Hessen die Testung bis Anfang Oktober alle 14 Tage wiederholt werden kann, ist in Rheinland-Pfalz eine einmalige Testmöglichkeit bis Mitte September gegeben. Nähere Informationen finden sich auf der Seite des Zentrums Bildung, Fachbereich Kindertagesstätten.

Testungen bei Krankheitssymptomen

Liegen Symptome einer Erkrankung (zu den häufigsten Krankheitszeichen zählen trockener Husten und Fieber, es sind aber auch eine Reihe weiterer Symptome wie Atemnot, Schnupfen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Hals- und Kopfschmerzen möglich. Seltener wird über Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Bindehautentzündung, Lymphknotenschwellung und Benommenheit (Somnolenz) berichtet. Bei vielen Betroffenen ist der Geruchs- und Geschmackssinn vorübergehend beeinträchtigt.) vor oder bestand Kontakt zu einer erkrankten Person erfolgt der Test auf Kosten der Krankenkasse.

Testungen von Reiserückkehrern

Zwischenzeitlich hat der Bund weitere Regelungen für Reiserückkehrer getroffen: Jede Person, die aus dem Ausland nach Deutschland einreist, kann sich binnen 72 Stunden kostenlos auf das Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen. Einreisende aus Risikogebieten sind verpflichtet, sich entweder innerhalb von 48 Stunden vor der Einreise oder innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise kostenlos testen zu lassen. Bis ein negatives Testergebnis vorliegt, müssen sich die Einreisenden selbst bis zu 14 Tage zu Hause isolieren (häusliche Quarantäne). Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten verlieren für die Dauer der Quarantäne bzw. bis ein negatives Testergebnis vorliegt ihren Vergütungsanspruch bzw. müssen Urlaub hierfür aufwenden, wenn zum Zeitpunkt des Reiseantritts das Reiseziel bereits als Risikogebiet eingestuft war.

 

D Impfempfehlung

Dringende Empfehlung aus arbeitsmedizinischer Sicht: Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt allen Erwachsenen ab einem Alter von 60 Jahren eine Impfung gegen Pneumokokken. Darüber hinaus wird die Impfung gegen Pneumokokken allen Personen mit erhöhtem gesundheitlichem Risiko aufgrund von bestimmten Vorerkrankungen empfohlen. Die BAD GmbH bietet im Rahmen der jährlichen Grippeschutzimpfung auch die Pneumokokkenimpfung an. Die Wahrnehmung dieses Angebots wird allen Angehörigen von Risikogruppen dringend empfohlen. Durch die Impfung kann die Gefahr eines schweren Erkrankungsverlaufs deutlich reduziert werden.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen gemäß der STIKO-Empfehlung und der Festlegung in der Schutzimpfungs-Richtlinie (SI-RL) die Kosten für die Grippe-Impfung sowie PneumokokkenImpfung nur für Personen ab dem 60. Lebensjahr und für Personen mit erhöhtem gesundheitlichem Risiko aufgrund von bestimmten Vorerkrankungen. Für Personen außerhalb dieser "Gruppe" entstehen Kosten in Höhe von ~ 35 Euro für die Grippeschutz- und ~ 40 Euro für die Pneumokokkenimpfung. Der ASA empfiehlt dringend die Wahrnehmung dieses Angebotes und bittet die Einrichtungen um Abfrage des Interesses und Übermittlung an das jeweilige BAD-Zentrum, um organisatorische Absprachen zur Durchführung der Impfungen zu treffen.

 

Dr. Knötzele, Oberkirchenrätin

 

 

 

 

+++ UPDATE 09. Juli 2020 +++

Kurz vor den Sommerferien hat das Land Hessen seine Coronaverordnung noch einmal verändert. Sie enthält wesentliche Änderungen für kirchliche Veranstaltungen.

Der Krisenstab hat seine Empfehlungen daher entsprechend angepasst. 

Seit dem 6. Juli (vorerst bis zum 16. August) gilt die veränderte „Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung“ des Landes Hessen.

Wesentliche Änderungen sind:

-          Für öffentliche Veranstaltungen mit Publikum, z. B. Konzerte, ist für die Zuschauerinnen und Zuschauer eine personalisierte Sitzplatzvergabe notwendig. (Hierdurch wird es für  Behörden möglich, die Verfolgung möglicher Infektionsketten auf die Personen in der Nähe einer erkrankten Person zu begrenzen. Insbesondere bei Veranstaltungen mit hoher Teilnehmendenzahl erleichtert dies die Nachverfolgung.)

-          Bei der Aufnahme der Kontaktdaten von Personen muss immer über die Einschränkung der Datenschutzrechte informiert werden.

-          Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen müssen nur noch 3 Quadratmeter pro Person zur Verfügung stehen.

 

 

-          Grundsätze für das kirchliche Leben

-          Grundsätze zum Schutz in gottesdienstlichen Versammlungen

-        
Musterentwürfe:

 Schutzkonzept Gemeindehäuser

-          Schutzkonzept Gottesdienste

-          Vorlage Namensliste für Veranstaltungen mit Publikum

 

» Alle Informationen sind auch auf der Homepage der EKHN unter https://unsere.ekhn.de/themen/infos-corona-pandemie.html abrufbar. Unter corona@ekhn.de können Sie weitere Fragen stellen oder Anregungen geben.

 

 

 

 

+++ UPDATE 30. Juni 2020 +++

Der stellvertretende Dekan Michael Brück schreibt:

Präsenzgottesdienste in Kirchen und im Freien. Entscheidend sind (1) Abstandswahrung (Kontaktverbot), (2) Einhaltung der Hygieneregeln und (3) schriftliche Erfassung der Teilnehmenden zur Unterbindung von Infektionsketten. Das gilt für Präsenzgottesdienste in kirchlichen Gebäuden und im Grünen sowie Veranstaltungen in Gemeindehäusern und Veranstaltungen im Grünen (Freiluftevents).

Lockerungsübungen:

1. Die Teilnahme an Gottesdiensten wird auf eine den Abstandsregelungen entsprechende Höchstzahl von Personen beschränkt. Diese ergibt sich aus einer Markierung der möglichen Sitzplätze, die nach allen Seiten einen Mindestabstand von 1,5 Metern, besser von 2 Metern sicherstellt. Ohne Auswirkung auf diese Personenobergrenze können Personen, die zwei Hausständen angehören oder Gruppen von 10 Personen ohne Einhaltung des Mindestabstands nebeneinandersitzen.

2. Emporen können wieder genutzt werden. Der Abstand zur Brüstung muss jedoch 2 Meter betragen. Für die Sitzplätze gelten die gleichen Abstandsregeln wie oben genannt. Bitte noch nicht auf die Kanzel steigen!

3. Am Sitzplatz kann auf das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden.

4. Gottesdienste im Freien. Es ist ein Hygienekonzept für die Freifläche zu erstellen. Die Abstandsregelungen geltend entsprechend der Regelungen für geschlossene Räume. Es muss keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Gemeindegesang, Chorgesang und Spielen der Posaunenchöre sind möglich. Unter allen Singenden und Musizierenden muss ein Mindestabstand von 3 Metern eingehalten werden.

5. Für Einschulungsgottesdienste, die in Kirchen oder Gemeindehäusern gefeiert werden, gelten die Schutzkonzepte für Gottesdienste bzw. für kirchliche Räume. Da an Einschulungsgottesdiensten in der Regel auch Erwachsene teilnehmen, gelten die o.g. Abstandsregeln, auch wenn Schülerinnen und Schüler diese im Schulbereich nicht mehr einhalten müssen. Es könnte auch darüber nachgedacht werden, diese Gottesdienste im Grünen zu feiern.

 

 

+++ UPDATE 29. Juni 2020 +++

Vor den Sommerferien haben die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz die jeweiligen Coronaverordnungen noch einmal gelockert. Auch der Krisenstab der EKHN hat seine Empfehlungen entsprechend angepasst.

Die bisher noch nicht abschließend geprüfte Frage, ob Gemeindegesang und Chorsingen in geschlossenen Räumen besonders günstige Bedingungen für eine Ausbreitung des Virus bieten, hat in den Empfehlungen ihren Niederschlag gefunden hat. Zum Infektionsrisiko beim Gemeindegesang und beim Chorsingen haben die drei Institute, die sich hierzu bereits wissenschaftlich geäußert haben, dem Bundesinnenministerium noch keine gemeinsamen Handlungsempfehlungen vorgelegt. Wir empfehlen daher weiterhin, wegen des Infektionsrisikos in geschlossenen Räumen auf Gemeindegesang und Chorgesang zu verzichten.

Mittlerweile ist die Befugnis zur Regelung der Coronamaßnahmen in die Zuständigkeit der Bundesländer übergegangen. Daraus ergibt sich eine große Spannbreite von Corona-Regelungen. Die EKD und die Gliedkirchen haben daher entschieden, dass die „Eckpunkte einer verantwortlichen Gestaltung von Gottesdiensten in den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)“ für ein gemeinsames Schutzkonzept für Gottesdienste vom 28. April 2020 nicht fortgeschrieben werden, sondern jede Gliedkirche aufgrund der Coronaverordnungen der Bundesländer jeweils eigene Empfehlungen formuliert.

Seit dem 22. Juni (vorerst bis zum 16. August) gilt die veränderte „Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung“ des Landes Hessen.

Wesentliche Änderungen sind:

  •  Seniorenbegegnungsstätten dürfen wieder öffnen.
  •  Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind für bis zu 250 Personen möglich.

 


Sowohl in Hessen als auch in und Rheinland-Pfalz gelten folgende neuen Regelungen:

  • Mund-Nasen-Bedeckungen können am Sitzplatz abgenommen werden.
  • Im Freien sind Gottesdienste mit Gemeindegesang, Chor und Posaunenchor wieder möglich.

-        Bis zu 10 Personen einer zusammengehörigen Gruppe können sich auch bei Gottesdiensten und allen kirchlichen Veranstaltungen und Versammlungen ohne Einhaltung des Mindestabstands unter den Gruppenmitgliedern zusammensetzen. Diese Regelung erhöht nicht die festgelegte Personenobergrenze für den Gottesdienstraum oder andere kirchliche Räume.

  • Chorproben, Proben von Posaunenchören und Konzerte sind wieder erlaubt.

Neben Gottesdiensten und Veranstaltungen bildet die Seelsorge ein wichtiges kirchliches Handlungsfeld, das in dieser Zeit unter besonderen Herausforderungen stand und steht. Darum haben wir auch für diesen Bereich wichtige Punkte und Erfahrungen zusammengestellt.


Es gelten die Dokumente  Grundsätze für das kirchliche Leben zum Schutz der Gesundheit in Versammlungen und Veranstaltungen von Kirchengemeinden, Dekanaten und Einrichtungen sowie die   Grundsätze zum Schutz der Gesundheit in gottesdienstlichen Versammlungen mit Stand vom 29.06.2020

Alle Informationen sind auch auf der Homepage der EKHN unter

https://unsere.ekhn.de/themen/infos-corona-pandemie.html

abrufbar. Unter corona@ekhn.de können Sie weiter Fragen stellen oder Anregungen geben.

Melanie Beiner

 

+++ UPDATE 23. Juni 2020 +++

Der stellvertretende Dekan Michael Brück schreibt:


Ich zitiere die leitende Juristin der EKHN, Frau Petra Zander, was sie uns heute offiziell mitteilt: Gern teile ich Ihnen mit, dass sich der Krisenstab in seinen aktuellen Grundsätzen zum Schutz der Gesundheit in gottesdienstlichen Versammlungen vom 18. Juni 2020 entschlossen hat, die Corona-Lockerungen des Landes Hessen nachzuvollziehen.

Bei Gottesdiensten in geschlossenen Räumen kann daher die Mund-Nase-Bedeckung abgenommen werden, sobald die Teilnehmenden sich auf ihrem Sitzplatz gesetzt haben.

Die aktuelle Fassung der Empfehlungen finden Sie unter:

https://unsere.ekhn.de/themen/infos-corona-pandemie.html


Gemeindegesang und Einsatz eines Chores sowie eines Posaunenchores sind bei Gottesdiensten im Freien möglich. Auf eine Mund-Nase-Bedeckung der Gottesdienstbesucher am Platz kann verzichtet werden. Veranstaltungen mit bis zu 250 Teilnehmenden müssen nicht mehr extra genehmigt und überwacht werden. Voraussetzung ist ein Schutz- und Hygienekonzept.

 

 

+++ UPDATE 15. Juni 2020 +++

Ab dem 15. Juni (vorerst bis zum 16. August 2020) gilt die veränderte „Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung“ des Landes Hessen.

Wesentliche Änderungen sind:

-        - Sie sieht nun verpflichtend vor, dass Teilnehmendenlisten sowohl in Gottesdiensten als auch in Veranstaltungen zu führen und einen Monat zur Nachverfolgung von Infektionsketten vorzuhalten sind.

-        - Gestrichen sind alle Regelungen zu Bus- und Schiffsreisen, hier gibt es also keine Beschränkungen mehr.

-       - Auch in der neuen Fassung der Verordnung finden sich keine Regelungen zur musikalischen Arbeit.

 

In Hessen und Rheinland-Pfalz ist es erlaubt, sich mit bis zu 10 Personen im öffentlichen Raum zu treffen.

Es finden Gespräche dazu statt, ob und inwiefern diese Regelung Auswirkung auf gottesdienstliche Versammlungen hat.

Wir gehen davon aus, dass eine faktische Erhöhung der Anzahl der Gottesdienstbesucher*innen über die durch die reguläre Abstandsregeln gemessene Zahl hinaus durch diese Regelung nicht ermöglicht wird, dass also z. B. bei Konfirmationen nicht 10 zusammengehörende Personen wie 1 Person gezählt werden können.

In Rheinland-Pfalz haben wir die Rückmeldung, dass auch das Zusammensitzen von zehn zusammengehörenden Personen im Gottesdienst (auch bei insgesamt gleichbleibender Zahl der Besucher*innen) nicht der Intention der Regel für den öffentlichen Raum entspricht.

Darum ist diese Lockerung nicht in die Änderungen der gottesdienstlichen Zusammenkünfte eingeflossen.

In der Anlage finden Sie:

 

-         Grundsätze für das kirchliche Leben (Stand 18. Juni 2020)

 

 

-         Grundsätze zum Schutz der Gesundheit (Stand 18. Juni 2020)

 

 

» Alle Informationen sind auch auf der Homepage der EKHN unter

https://unsere.ekhn.de/themen/infos-corona-pandemie.html

abrufbar. Unter corona@ekhn.de können Sie weiter Fragen stellen oder Anregungen geben.


Die „Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung“ des Landes Hessen bleibt weiter bis zum 5. Juli gültig.

Alle Informationen sind auch auf der Homepage der EKHN unter https://unsere.ekhn.de/themen/infos-corona-pandemie.html abrufbar.

Unter Corona@ekhn.de können Sie weiter Fragen stellen oder Anregungen geben.

 

 

+++ Update 14. Juni 2020 +++

Schreiben vom Stellv. Dekan Pfarrer Michael Brück an die Gemeinden:

Präsenzgottesdienste in Kirchen und im Freien. Entscheidend sind (1) Abstandswahrung (Kontaktverbot), (2) Einhaltung der Hygieneregeln und (3) schriftliche Erfassung der Teilnehmenden zur Unterbindung von Infektionsketten. Das gilt für Präsenzgottesdienste in kirchlichen Gebäuden und im Grünen sowie Veranstaltungen in Gemeindehäusern und Veranstaltungen im Grünen (Freiluftevents).

Wegen der noch ausstehenden Verwaltungsprüfungen wurden mittlerweile durch das Dekanatsbüro die Gemeinden angeschrieben und weitere Termine vereinbart.

Das Dekanatsbüro in Herborn bereitet die Wiedereröffnung für den Publikumsverkehr vor.

Der Pfarrkonvent trifft sich erstmalig nach der Corona-Krise am Mittwoch, 17. Juni 2020 von 9 bis 11 Uhr in der Ev. Stadtkirche Herborn. Vorgeschrieben sind Mund-Nasen-Schutz und Abstandswahrung.   

 

+++ Update 4. Juni 2020 +++

Schreiben vom Stellv. Dekan Pfarrer Michael Brück an die Gemeinden:

Präsenzgottesdienste in Kirchen und im Freien: Entscheidend sind (1) Abstandswahrung (Kontaktverbot), (2) Einhaltung der Hygienevorschriften und (3) schriftliche Erfassung der Teilnehmenden zur Unterbindung von Infektionsketten. Das gilt für Präsenzgottesdienste in kirchlichen Gebäuden und Veranstaltungen im Grünen (Freiluftevents). Das Konzept der EKHN und unseres Dekanat ist übrigens offenkundig so schlüssig, dass kommunale Behörden (Bürgermeister) es als Handlungsanweisen und Vorlage für Kirchengemeinden empfehlen!

Fast alle Kirchengemeinden haben ihre Konzepte durch Durchführung von Präsenzgottesdiensten im Dekanat hinterlegt. Gemeindehäuser können wieder geöffnet werden. Auch dazu gibt es Vorgaben und die Konzepte, die wir hier zum Herunterladen anbieten:

 Schutzkonzept für Gottesdienst (Stand: 2. Juni 2020)

 Grundsätze für das kirchliche Leben (Stand: 2. Juni 2020)

Im DSV haben wir vereinbart, dass zeitnah die ausstehenden Verwaltungsprüfungen vorgenommen und endlich abgeschlossen werden sollen. Die betreffenden Gemeinden werden durch die Mitarbeiterinnen im Dekanatsbüro angeschrieben.

Was das gemeinsame Singen im Gottesdienst anbetrifft, habe ich mit dem Hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Stefan Aurand Kontakt aufgenommen. Er selbst zählt Musik und Singen zu seinen Hobbies. Er weist darauf hin, es ist eine „dringende Empfehlung“, auf das gemeinsame Singen im Gottesdienst zu verzichten. Dieser Empfehlung haben sich übrigens auch die römische Kirchengemeinschaft (Katholiken) und der Bund der FeGs angeschlossen.

Kirchliche Einrichtungen mit eigenen Ladenlokalen wie Kirchenläden oder Beratungsstellen dürfen wieder für den Publikumsverkehr öffnen, wenn sie ein entsprechendes Schutzkonzept mit Hygieneregeln einhalten.

Dazu gilt: Im Publikumsbereich ist sicherstellt, dass

a) maximal eine Person je angefangener zugänglicher Grundfläche des Ladenlokals von 20 qm eingelassen wird,

b) ein Abstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind,

c) Spielbereiche für Kinder gesperrt werden und

d) Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar angebracht werden.

e) Das Betreten des Publikumsbereichs ist nur gestattet, wenn für die gesamte Dauer des Aufenthaltes eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird. 

 

Zugang zu Dienstgebäuden: Der Zugang Dritter zu Dienstgebäuden (Gemeinde- oder Dekanatsbüros, Haus der Kirche, u. a.) sollte weiterhin beschränkt bleiben. Besucher*innen, mit denen nicht auf anderen Wegen (schriftlich, per Telefon oder Videokonferenz) kommuniziert werden kann, müssen bei Betreten der Dienststellen ihre Kontaktdaten hinterlegen. Hierzu gehört auch der Zeitpunkt des Eintritts und des Verlassens des Gebäudes.

Die Nutzung von Besprechungs- und Gemeinschaftsräumen müssen auf eine max. Personenzahl festgelegt werden, um einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu gewährleisten (s. o. Ziffer 1).

 

In Gemeindehäusern muss insgesamt und für jeden Raum, in dem Veranstaltungen stattfinden, eine maximale Zahl der Anwesenden festgelegt werden. Vereinbarungen über Reinigung und die Benutzung der Räume, inklusive Sanitäranlagen und der Benennung einer für die Umsetzung des Schutzkonzepts verantwortlichen Person, sollten entsprechend der Hygienemaßnahmen festgehalten werden.

Für Bewegungsgruppen ist gemeinsames Training in geschlossenen Räumen wieder möglich, wenn über die allgemeinen Schutzmaßnahmen (siehe Ziffer 1) hinaus sichergestellt ist, dass

a) das Training kontaktfrei ausgeübt wird,
b) ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen gewährleistet ist,
c) Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, durchgeführt werden,
d) Umkleidekabinen, Dusch- und Waschräume sowie die Gemeinschaftsräumlichkeiten, ausgenommen Toiletten, geschlossen bleiben,
e) der Zutritt unter Vermeidung von Warteschlangen erfolgt und
f) Risikogruppen im Sinne der Empfehlung des Robert Koch-Institutes keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt werden.

Kirchliche Räume müssen diesen Anforderungen entsprechend vorbereitet werden. Sportliche Angebote für Risikogruppen, beispielsweise Senioren, Schwangere, Kranke oder Mutter-Kind-Angebote sind jedoch nicht möglich.

 


+++ Update 26. Mai 2020 +++

Schreiben vom Stellv. Dekan Pfarrer Michael Brück an die Gemeinden:

Präsenzgottesdiensten in Kirchen oder / und im Freien

Aufgrund einiger Erfahrungen in der Region und die Ereignisse in einer Gemeinde der Evangeliums-Christen-Baptisten in Frankfurt weisen wir nochmals eindringlich auf einige wichtige Verhaltensregeln zu Präsenz-Gottesdiensten hin:

1. Entscheidend sind (1) Abstandswahrung (Kontaktverbot), (2) Einhaltung der Hygienevorschriften und (3) schriftliche Erfassung der Teilnehmenden zur Unterbindung von Infektionsketten. Das gilt für Präsenzgottesdienste in kirchlichen Gebäuden und Veranstaltungen im Grünen (Freiluftevents) gleichermaßen.

2. Die „Nase-Mund-Schutz-Maske“ ist für die Teilnehmenden während des gesamten Präsenz-Gottesdienstes erforderlich, ausgenommen für einzelne Mitwirkende, während sie sprechen, singen oder musizieren.

3. Die gottesdienstliche Gemeinde singt nicht.

4. Bitte nicht auf Kanzeln steigen und von dort aus herunter sprechen!

5. Bei Veranstaltungen im Freien gilt nach wie vor eine Obergrenze von 100 Personen. Bitte vorher bei der örtlichen Polizeibehörde (Ordnungsamt der Gemeinde) die Veranstaltung anmelden und ein Hygiene-Schutz-Konzept vorlegen.

 

 

+++ Update 29. April 2020 +++

Schreiben vom Stellv. Dekan Pfarrer Michael Brück an die Gemeinden:

Heute, 29. April 2020, wurden seitens der Kirchenleitung und des Krisenstabes der EKHN sog. „Grundsätze zum Schutz der Gesundheit in gottesdienstlichen Versammlungen und Rahmenbedingungen für ein Infektionsschutz-Konzept vor Ort in der EKHN“ herausgegeben.

Diese werden voraussichtlich in den kommenden Wochen immer wieder aktualisiert werden. Hier gibt es nähere Informationen zu den aktuellen Entwicklungen, Entscheidungen und deren Handhabung: https://www.ekhn.de/home.html und https://www.ekhn.de/service/massnahmen-gegen-corona.html.

Seitens des Ev. Dekanats an der Dill möchten wir darauf bezugnehmend auf einige Dinge besonders hinweisen, ergänzen, erläutern und empfehlen:

1. Es geht nur um gottesdienstliche Feiern in Kirchengebäuden. Veranstaltungen in Gemeindehäusern, Vereinsheimen o.ä. sind bis auf Weiteres nicht möglich.

2. Bei der Feier von Gottesdiensten in unseren Kirchen steht die Gesundheit und Sicherheit für die uns anvertrauten Menschen, die sich in unseren Gebäuden aufhalten, an oberster Stelle. Wir müssen alles uns Mögliche und Notwendige tun, um aufeinander zu achten und uns gegenseitig zu schützen.

3. Leitgedanke ist, den vorgeschriebenen und angemessenen Abstand zu halten und in überschaubaren Gruppen zu feiern.

4. Die Zahl der zugelassenen Gottesdienstteilnehmer richtet sich nach der Zahl der Sitzplätze, die es unter Wahrung der Abstandsregeln gibt. Zudem müssen besondere Hygienevorschriften eingehalten werden.

5. Der Kirchenvorstand muss ein Konzept zum Infektionsschutz für das jeweilige Kirchengebäude erarbeiten und entscheidet auf dieser Grundlage, wann wieder zum Gottesdienst in der Kirche eingeladen wird. Die vor Ort getroffenen organisatorischen und baulichen Maßnahmen werden dokumentiert.

Der Kirchenvorstand benennt zudem, welche Personen (Ordnungsdienst) in welchem Kirchenraum für die Einhaltung der Schutzmaßnahmen verantwortlich sind. Das erstellte Konzept ist Bestandteil des im Umlaufverfahren herbeigeführten und vereinbarten schriftlichen Beschlusses zur Abhaltung der Gottesdienste in der derzeit möglichen Form. Der KV der jeweiligen Gemeinde trägt die Verantwortung, übernimmt die Haftung und ist für die Einhaltung der Schutzmaßnahmen verantwortlich.

6. Die Möglichkeit, in den Kirchen oder an anderen Versammlungsorten Gottesdienste zu feiern, bedeutet keine Verpflichtung. Das Dekanat an der Dill empfiehlt ausdrücklich die entwickelten kreativen und innovativen Angebote der Kommunikation des Evangeliums weiterhin anzubieten und auszubauen, besonders auch für diejenigen, die (noch) nicht oder nicht mehr zum Gottesdienst kommen wollen oder können. Wir danken für das große und großartige Engagement im Hinblick auf zeitgemäße, angemessene und schöne Gottesdienste in den modernen Medien und die Möglichkeit, Gottesdienste in medialer Gemeinschaft zu feiern (z.B. durch Streamingangebote, Online-Aufzeichnungen).

7. Kürzere Formen und vertraute Formate von Gottesdienste (Andachten) helfen, schrittweise und angemessene Erfahrungen mit der neuen Gottesdienstsituation zu sammeln.

8. Jede Gemeinde muss vor Ort sorgfältig prüfen, ob sie unter den gegebenen Umständen Gottesdienste feiern kann und will.

9. Wir empfehlen, sich regional abzustimmen, solidarisch zu handeln und vielleicht nur an ausgewählten Orten und in zweckmäßigen Gebäuden oder in einem Prinzip der Rotation vorübergehend Gottesdienste für den Publikumsverkehr in einem Nachbarschaftsraum zu öffnen.

10. Menschen, die sog. Risikogruppen angehören, entscheiden aus freien Stücken und eigenverantwortlich, ob und inwiefern sie an gottesdienstlichen Feiern zusammen mit anderen Menschen teilnehmen, diese mitgestalten bzw. sogar leiten. Auch hier ist eine kollegiale Abstimmung und gegenseitige Unterstützung sinnvoll. Es soll kein Druck ausgeübt werden, auch nicht unter Gemeinden oder innerhalb von Kirchenvorständen.

11. Das Dekanat soll informiert werden. Wir weisen darauf hin: Angesichts der angespannten personellen Situation kann es seitens des Dekanats an der Dill derzeit keine umfängliche Beratung geben. Wir bitten um Verständnis. Bei grundsätzlichen Fragen daher bitte an die Kirchenleitung oder den Krisenstab der EKHN wenden.

Checkliste zur Umsetzung

Für das Schutzkonzept der EKHN gelten folgende Grundsätze, Empfehlungen bzw. Rahmenbedingungen, die zum Infektionsschutz ergriffen und in Abständen an die jeweilige Situation angepasst werden:

1. Die Regeln müssen am Versammlungsort gut sichtbar über Aushänge öffentlich bekanntgemacht werden.

2. Öffentliche Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen werden in Kirchen oder unter freiem Himmel gefeiert. Nur ausnahmsweise und unter Voraussetzung ihrer Eignung in sonstigen Gottesdiensträumen, beispielsweise Gemeindehäuser.

3. Die Teilnahme an Gottesdiensten wird auf eine den Abstandsregelungen entsprechende Höchstzahl von Personen beschränkt.

4. Hilfreich ist eine sichtbare Markierung der möglichen Sitzplätze, die nach allen Seiten einen durchgängigen Mindestabstand von 1,5 Metern sicherstellt. Personen, die in einem Hausstand leben, können nebeneinander sitzen.

5. Die Vermeidung von Warteschlangen, Wahrung des Abstands beim Betreten und Verlassen der Kirche und beim Aufsuchen der Plätze sowie Einhaltung der ermittelten Höchstzahl an Personen wird durch geeignete Maßnahmen sichergestellt.

6. Die Kirchen sind vor, während und nach den Gottesdiensten gut durchzulüften.

7. Weitere Hygienemaßnahmen :
a. Das Tragen von Mund-Nase-Masken wird dringend empfohlen bzw. als selbstverständlich vorausgesetzt. Liturgisch handelnde Personen (i. d. R. ohne Maske) sollen ausreichenden Abstand zu anderen Personen halten. Empfehlung: mindestens 4 Meter.

b. Vom gemeinsamen Singen der Gemeinde, von Chören und Nutzung von Blasinstrumenten ist abzusehen. Sologesang in ausreichendem Abstand zu anderen Personen (Empfehlung: mindestens 4 Meter) oder mit Plexiglasschutz ist möglich.

c. Zum Mitverfolgen von Ablauf oder Texten sind Blätter möglich, die Projektion per Beamer wird – sofern möglich – empfohlen, Gesangbücher werden nicht genutzt.

d. Emporen werden nicht genutzt – mit Ausnahme von Mitwirkenden im Rahmen der musikalischen Gottesdienstbegleitung (Orgel).

e. Auf Körperkontakt wird verzichtet (kein Friedensgruß per Handschlag, keine Handauflegung zum Segen, keine Begrüßung oder Verabschiedung mit Handkontakt oder Umarmen etc.).

f. Die Kollekte wird nur am Ausgang kontaktlos gesammelt, also kein „Klingelbeutel“ während des Gottesdienstes herumgehen lassen.

g. Nach jedem Gottesdienst werden Türgriffe, Handläufe, Oberflächen, Bänke und Sitzflächen desinfiziert.

h. Im Eingangsbereich der Kirche werden Desinfektionsmittel bereitgestellt. Waschbecken werden – wo möglich – zugänglich gemacht.

i. Eventuelle Infektionsketten sollen nachvollzogen werden können. Deshalb sind die Teilnehmenden schriftlich zu dokumentieren.

j. Auf folgende Regelung in katholischen Kirchen weist das Bistum Limburg hin (gilt für ökumenische Veranstaltungen in kath. Kirchen): Wer Symptome einer Atemwegserkrankung aufweist oder Fieber hat, darf nicht teilnehmen. In diesen Fällen ist der Zutritt zum Kirchengebäude nicht gestattet. Im Zweifelsfall ist er zu verweigern.

8. Abendmahlsfeiern bergen besondere Infektionsrisiken. Von ihnen wird vorerst abgeraten. Sollte das Abendmahl dennoch gefeiert werden, sind besondere Hygienemaßnahmen zu beachten.

9. Die Durchführung von Kindergottesdiensten orientiert sich an der Öffnung von Kindertagesstätten und Schulen. Im Falle der Wiederaufnahme sind die entsprechende Regelungen zur Abstandswahrung und Hygiene festzulegen und einzuhalten. Ehrenamtlich Mitarbeitende sind nicht zu überfordern.

10. Für Trauergottesdienste in Kirchen gelten die hygienischen Sicherheitsbestimmungen in Kirchen wie für die Gottesdienste. Die Trauerfeiern in Friedhofskapellen und Beerdigungen am Grab richten sich nach den Regelungen, die durch die zuständigen Behörden (Bürgermeister) vorgegeben sind.

11. Für Taufen und Trauungen gelten die gleichen Rahmenbedingungen. Es wird empfohlen, Taufen in der nächsten Zeit – ausnahmsweise – in eigenen Gottesdiensten zu feiern.

12. Für Konfirmationen, „Jubelfeiern“, Jubiläen, Ordinationen, Gemeindefeste, Festgottesdienste zu Einführungen oder Verabschiedungen bzw. andere besondere Gottesdienste gelten die gleichen Rahmenbedingungen wie für Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen. Die Form der Feiern muss an diese Rahmenbedingungen angepasst werden, sofern sich nicht eine (weitere) Verschiebung nahelegt. Auch hier kann das Streamen oder Aufzeichnen von Gottesdiensten eine mediale Teilnahme weiterer Personen ermöglichen.

13. Von der Möglichkeit, Sonn- und Feiertagsgottesdienste im Freien (z. B. Himmelfahrt und Pfingsten) zu feiern, kann unter Berücksichtigung der allgemeinen Abstands- und Hygienebestimmungen und unter Beachtung der Versammlungsbeschränkungen Gebrauch gemacht werden. Die Entscheidungen werden kurz vor einem arbeitsfreien staatlichen Feiertag (1. Mai) und dem Wochenanfang am Sonntag mitgeteilt. Damit verbunden sind umfangreiche Maßnahmen, viele praktische Überlegungen und tiefgreifende sowie weitreichende Entscheidungen vor Ort zu treffen.

Auf die einzelnen Kirchenvorstände und v.a. auf die Personen, welche den Vorsitz im KV innehaben, kommt eine hohe Verantwortung zu. Deshalb raten wir als leitende Personen im Evangelischen Dekanat an der Dill dringend dazu, von der Öffnung der kirchlichen Gebäude für Gottesdienste und zur Religionsausübung am 3. Mai 2020 abzusehen und frühestens den 10. Mai 2020 gut überlegt und vorsichtig in den Blick zu nehmen.

Wir empfehlen das Pfingstfest 2020 als einen möglichen und geeigneten Termin zu bedenken. Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit (2. Timotheus 1,7).

 

 

 

 

++ UPDATE 29. April 2020 ++

Nach den Ankündigungen der Landesregierungen in Hessen und Rheinland-Pfalz, ab Mai wieder öffentliche Gottesdienste zuzulassen, will die hessen-nassauische Kirche die damit verbundenen Auflagen verantwortungsvoll umsetzen. Die rund 1.100 Gemeinden im Kirchengebiet zwischen Biedenkopf und Neckarsteinach erhielten dazu am Mittwoch (29. April) ein von den evangelischen Kirchen entwickeltes und mit dem Robert-Koch-Institut abgestimmtes Schutzkonzept. Die zwölf Punkte umfassende Handreichung zur Hygiene sieht unter anderem vor, dass Schutzmasken im Gottesdienst zu tragen sind und auf das Singen verzichtet wird. Zudem werden die Gemeinden der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) dazu verpflichtet, bei den Zusammenkünften auf die üblichen Mindestabstände zu achten.

Kurze Gottesdienstformen zum Einstieg

Gleichzeitig zeigt das Papier mit dem Titel „Grundsätze zum Schutz der Gesundheit in gottesdienstlichen Versammlungen und Rahmenbedingungen für ein Infektionsschutz-Konzept vor Ort“ auf, dass die gottesdienstlichen Feiern durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie bis auf Weiteres nicht in der gewohnten Form begangen werden könnten. Ein Neuanfang unter den Bedingungen der Epidemie solle deshalb gut überlegt und bewusst gestaltet werden. Dabei könne beispielsweise ein Einstieg mit kürzeren Gottesdienstformen helfen. Dazu stünden den Gemeinden Hilfsmaterialien zur Verfügung. Nach wie vor seien die medialen Gottesdienstformate in Rundfunk, Fernsehen und auch im Internet wichtig. In den vergangenen Wochen entstandene neue Formate sollten weitergeführt werden.

Ausreichend Vorbereitungszeit nehmen

In einem Begleitschreiben zu dem Papier empfiehlt der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung Gemeinden, sich ausreichend Vorbereitungszeit für einen Neuanfang zu nehmen. Deshalb werde vielerorts erst am 10. Mai oder auch später wieder in der Kirche Gottesdienst gefeiert. Jung: „Ausdrücklich betone ich, dass mit der Möglichkeit, Gottesdienste in den Kirchen zu feiern, keine Verpflichtung dazu besteht. Es kann auch eine geistlich gut verantwortete Entscheidung sein, noch eine Zeit lang auf die gottesdienstliche Versammlung zu verzichten und weiterhin etwa in medialer Verbindung miteinander oder auch zuhause Gottesdienst zu feiern.“

Abstand bleibt Akt der Nächstenliebe

Gleichzeitig erinnert Jung in dem Brief nochmals an das Ziel der bisherigen Einschränkungen. Das Verbot gottesdienstlicher Versammlungen habe vor allem dazu gedient, Menschen besonders zu schützen, die wegen ihres Alters oder wegen Vorerkrankungen gefährdet seien. Jung: „Gerade weil uns aus unserem Glauben heraus so viel daran liegt, Menschen nicht zu gefährden und Schwache zu schützen, halten wir es für geboten, die staatlichen Einschränkungen mitzutragen. Abstand halten war und ist für mich in dieser Zeit ein Akt der Nächstenliebe.“ 

Die Materialien sind auch online im internen Bereich der EKHN direkt abrufbar unter:

www.unsere.ekhn.de/corona

Die Schreiben stehen hier auch direkt zum Download bereit:
Brief des Kirchenpräsidenten

Schutzkonzept für Gottesdienste

 

 

++ UPDATE 17. April 2020 ++

In der kommenden Woche sollen zwischen den großen Religionsgemeinschaften und dem Bundesinnenministerium Vorschläge für verantwortbare Gottesdienstformate abgestimmt werden. Klare Abstands- und Hygieneregelungen werden darin ein essentieller Punkt sein. Wir hoffen, dass aus den zunächst auf Bundes- und danach auf Landesebene stattfindenden Gesprächen bis Anfang Mai Ergebnisse vorliegen. Der Krisenstab wird Sie über neue Entwicklungen und EKHN-Regelungen umgehend informieren.

Daher: Die Handlungsempfehlungen des EKHN-Krisenstabes auch im Hinblick auf Zusammenkünfte in Kirchen gelten weiter bis zum 30. April 2020!

 

++ UPDATE 25. März 2020 ++



In einer Mitteilung geben der stellvertretende Dekan Michael Brück und Präses Dr. Wolfgang Wörner folgende Empfehlung (Schreiben vom 24. März 2020):

Aufgrund der derzeitigen Lage und zum Schutz gegen die Ausbreitung des aktuellen Corona-Virus (COVID-19 / SARS-CoV-2) ist bis auf Weiteres zu beachten und gegebenenfalls zu befolgen:

Weiterhin kein Publikumsverkehr

Alle Versammlungsräume bleiben für Publikumsverkehr geschlossen und es finden keine Veranstaltungen statt.

Es finden in den Kirchengemeinden und Einrichtungen des Dekanates an der Dill weiterhin keine Gottesdienste und Andachten statt. Das betrifft Veranstaltungen in Gebäuden wie Veranstaltungen im Freien.

 

Erreichbarkeit gewährleisten  

Die Gemeindebüros und Pfarrämter sind für den Publikumsverkehr zu schließen. Anliegen können per Telefon oder per E-Mail kommuniziert werden. Präsenzzeiten können intern vereinbart und entsprechend veröffentlicht werden.

 

Das Dekanatsbüro in Herborn

Das Dekanatsbüro in Herborn ist für den Publikumsverkehr geschlossen. Telefonisch ist das Dekanat erreichbar montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr unter 02772 5834-200 oder per E-Mail unter dekanat.dill@ekhn.de

Die Kontakte zu den Ansprechpartner sind veröffentlicht unter
https://ev-dill.de/meta/ansprechpartner.html

 

Die Evangelische Beratungssstelle Herborn

ist ebenfalls für den Publikumsverkehr geschlossen. Das Team steht für telefonische Beratungen montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 02772 5834-300 zur Verfügung. Die Evangelische Beratungsstelle ist per E-Mail erreichbar unter info@erziehungsberatungsstelle-herborn.de

 

Seelsorge

In dringenden seelsorgerlichen Fällen ist mit der zuständigen Pfarrerin / dem zuständigen Pfarrer zunächst telefonisch oder via Internet Kontakt aufzunehmen. Die Adressen der Kirchengemeinden sind veröffentlicht unter https://ev-dill.de/gemeinden.html 

Trauergespräche bitte telefonisch oder – falls nicht möglich – mit max. 2 Personen in einem öffentlichen Gebäude der Gemeinde (beispielsweise Gemeindehaus) durchzuführen.

 

Kasualien, Konfirmationen und Beerdigungen

Beerdigungen finden auf dem Friedhof im engsten Familienkreis (ohne Kapelle) statt. Die Bestatterin oder der Bestatter und – wenn nicht anders möglich – die Kirchengemeinde informieren sich bei der zuständigen Bürgermeisterin oder dem Bürgermeister bzw. mit der Stadt- oder Gemeinde- bzw. Friedhofsverwaltung, welche Personenzahl maximal zulässig ist.

Es wird empfohlen, Taufen, Abendmahlsfeiern (nur Hausabendmahl auf Wunsch) oder Trauungen bis zum Ende der Schulsommerferien 2020 zu verschieben.

Feiern der Konfirmationen, die bis zu den Schulsommerferien 2020 geplant sind, sind zu verschieben. Die rechtzeitige Festlegung eines Termins – frühestens ab Herbst 2020 – schafft Klarheit, Verständnis und Planungssicherung und ist für die Familien entlastend und eine große Hilfe.

Es findet kein Gottesdienst zur Vorstellung statt.

 

Offene Kirchen nur unter Aufsicht

Die Kirchen können nur zum stillen Gebet geöffnet werden, wenn dabei eine Aufsichtsperson anwesend ist und darauf hingewiesen wird, den Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten. Bitte überfordern Sie nicht die Küsterinnen und Küster!

 

Gottesdienstliche Angebote

Gut geeignet sind beispielsweise Online-Übertragungen der Gottesdienste, Andachten auf Homepages, Einladungen zum häuslichen Gebet, Abendsingen oder Kerzenaktion der EKD um 19 Uhr usw.

Wir empfehlen vor allem Telefongespräche mit den Gemeindegliedern.

 

Besondere Aktionen zu Ostern

Wir weisen auf die Verteilaktion mit geistlichen Impulsen zur Karwoche und zum Osterfest von Pröpstin Annegret Puttkammer sowie den Dekanen Andreas Friedrich und Roland Jaeckle hin. Demnächst erhält jede Gemeinde 100 Gratisexemplare der Verteilschrift.

 

Amtsgeschäfte im Dekanat

Wir haben uns dahingehend verständigt, dass Dr. Wolfgang Wörner, Kathleen Theiß (voraussichtlich ab 1. April) und Michael Brück gemeinsam während der Abwesenheit von Dekan Roland Jaeckle die Amtsgeschäfte leiten.

Der stv. Dekan Michael Brück ist zu erreichen unter Telefon 02770-635 (Ev. Pfarramt Hirzenhain), per E-Mail: michael.brueck@ekhn.de. Allgemeine Anfragen (ohne Inhalt, Datenschatz) oder die Bitte um Rückruf können über folgende E-Mail erfolgen: ev.kirchengemeinde.hirzenhain@t-online.de.

 

 

 

++ 16. März 2020 ++


Mit einer generellen Absage aller Gottesdienste auch in der EKHN bis auf Weiteres war schon länger zu rechnen.  

Seit Montagabend (16. März) ist klar: Gottesdienste bilden keine Ausnahme mehr. Das Sonderstatut ist aufgehoben. Alle Veranstaltungen, zu denen Menschen auf engem Raum zusammenkommen, bergen das Risiko, dass Viren übertragen werden und anschließend in neue Kreise der Bevölkerung gelangen. Daher sind ab sofort alle Veranstaltungen - auch die Gottesdienste - vorübergehend abgesagt.

"Für uns alle ist das sicher eine sehr schmerzliche Angelegenheit, gerade auf unsere Gottesdienste zu verzichten, aber angesichts der besonderen Situation bitte ich Sie um Berücksichtigung der Empfehlungen der Kirchenleitung", teilt Dekan Roland Jaeckle mit.

Auch in anderen Teilen der EKHN wurden am Wochenende Gottesdienste wie Ordinationsfeiern abgesagt, bei denen Pfarrerinnen und Pfarrer in den Dienst eingeführt werden sollten. 

 

Öffentliches Leben einschränken

Seit Mittwoch (11. März 2020) sind im Lahn-Dill-Kreis Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden verboten und auch alle anderen öffentlichen Veranstaltungen mit weniger Teilnehmenden sollen vorsorglich abgesagt werden, wenn sie nicht „dringend notwendig“ sind. Das betrifft Konzerte, Basare, Vorträge oder Gemeindeversammlungen. Sie sollen bis zum 29. April 2020 nicht stattfinden.

Eine Handlungsanweisung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) kommt zu einem ähnlichen Schluss: Die Kirchenleitung schlägt in dem Rundschreiben mit Verweis auf die hohe Verantwortung für die Gesundheit und das Leben anderer umfassende Maßnahmen vor. „Die generelle Linie ist: Verzicht auf Veranstaltungen“. Dazu gehörten etwa kirchenmusikalische Konzerte ebenso wie Gemeindekreise oder Freizeitfahrten.

Frühjahrssynode wurde abgesagt

Der Dekanatssynodalvorstand (DSV) im Evangelischen Dekanat an der Dill hat die Dekanatssynode am Freitag, 13. März 2020 abgesagt. Es ist noch nicht klar, wann die Frühjahrssynode ersatzweise stattfindet.

Auch der Dekanats-Lobpreis-Gottesdienst am Sonntag in Dillenburg-Frohnhausen findet nicht statt.

Das Konzert der Johannes-Passion in Dillenburg wurde auf März 2021 verschoben.

Die Kleiderbasare in Nanzenbach sind ebenfalls abgesagt.  

Gemäß einer Richtlinie des Lahn-Dill-Kreises werden die Kirchengemeinden gebeten, vorerst alle weiteren öffentlichen Veranstaltungen bis Ende April 2020 abzusagen.  

Viele Einzelfragen sind damit noch nicht beantwortet, sie lassen sich möglicherweise auch nicht alle zentral für alle Kirchengemeinden regeln. Dekan Roland Jaeckle bittet die Gemeinden, "beraten Sie darüber auch in Ihren Kirchenvorständen".

Die Situation wird immer wieder neu bewertet, daher kann es in den nächsten Tagen und Wochen sein, dass sich auch noch einmal geänderte Vorgaben und Empfehlungen ergeben.

Dekan Roland Jaeckle: "Die gesamte Situation lässt uns immer wieder Gott um seine Hilfe bitten, auch um gute und verantwortliche Entscheidungen in dieser für uns alle noch nie dagewesenen Lage zu treffen".

Falls es größere Veranstaltungen beispielsweise eine Beerdigung geben muss, bittet der Dekan sich im Vorfeld mit der jeweiligen Kommune und dem Bestatter in Verbindung zu setzen, damit geeignete Schutzmaßnahmen ergriffen werden können, z.B. die Begrenzung der Besucherzahlen in der Friedhofshalle, Bereitstellung von Desinfektionsmitteln etc.

 

Die Folgen in der EKHN

Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) gibt deshalb Handlungsempfehlungen für Kirchengemeinden, Dekanate und Einrichtungen und bittet dringend, diese zu beachten.


Individuelle Fragen bezüglich Verhalten und Planung im Rahmen kirchlicher Arbeit können an die zentrale E-Mail-Adresse corona@ekhn.de gerichtet werden.  

 

» Die aktuellen Informationen der EKHN zu CORONA finden sich hier: 

www.ekhn.de/corona

 

 

 

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