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Weltladen Herborn

Truck entführt in die "Moderne Sklaverei"

Der Weltladen Herborn feiert 10jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass kommt der "missio-Truck" auf den Schießplatz nach Herborn. Hier gibt es Informationen zur "modernen Sklaverei". Interessierte können die interaktive Ausstellung am 5. und 6. September 2025 erleben.

Auf Einladung des Herborner Weltladens macht der "missio-Truck" Station in der Bärenstadt. Zu sehen ist die Ausstellung „Eine Welt.Keine Sklaverei“ von Montag, 1. September bis Samstag, 6. September 2025 auf dem Schießplatz in Herborn.

In Kooperation mit dem Johanneum-Gymnasium wird der "missio-Truck" von Montag bis Freitagvormittag von Schülerinnen und Schülern genutzt. Am Freitag, 5. September 2025 ist der Truck zwischen 14 und 18 Uhr und am Samstag, 6. September 2025 zwischen 10 und 13 Uhr für Interessierte geöffnet. In Kooperation mit dem Johanneum-Gymnasium wird der "missio-Truck" von Montag bis Freitagvormittag von Schülerinnen und Schülern genutzt.

Virtuelle Tour durch den Truck mit "Chris"

Eine seltene Gelegenheit: Der "missio-Truck" ist sonst eher auf Großveranstaltungen wie Kirchentagen oder in Großstädten zu sehen. Besucherinnen und Besucher haben nun auch in Herborn die Möglichkeit, die  interaktive Ausstellung zu erleben, was genau moderne Sklaverei ist. Immerhin sind 50 Millionen Menschen davon betroffen. Der "missio-Truck" bietet zu diesem Thema einen 25-minütigen Rundgang. Geboten werden  fünf multimediale Räume. Die virtuelle Begleitfigur "Chris" führt durch die Ausstellung.

So können Interessierte interaktiv die bedrückende Wirklichkeit "moderner Sklaverei" in verschiedenen Kontexten erkunden. Es geht um Menschen, die auf Teeplantagen in Indien arbeiten, in deutschen Fleischfabriken oder auch auf Kreuzfahrtschiffen. Dabei wird klar, was "moderne Sklaverei" auch mit uns in Deutschland zu tun hat.

Smartphone verstärkt zusätzlich Eindrücke 

Die mediale Nutzung von Augmented-Reality (AR) verstärkt die Erfahrung während des Besuchs: So erzählt ein Orangensaftglas vom Schicksal eines Geflüchteten aus dem Sudan, das Smartphone verweist auf Kinder, die auf Schrotthalden in Ghana arbeiten. Mit Originalobjekten, interaktiven Grafiken und virtuellen Begegnungen mit Menschen aus allen Teilen der Welt werden die verschiedenen Formen moderner Sklaverei sichtbar gemacht. Für Menschen mit Beeinträchtigungen ist der Truck barrierearm gestaltet. Der Eintritt ist frei.

„Der 'missio-Truck' macht nicht nur den dramatischen Lebensalltag von Menschen, die heute in sklavenähnlichen Verhältnissen leben, erfahrbar und sensibilisiert so Besucherinnen und Besucher für das Thema. Er zeigt zugleich auch Wege auf, wie jeder einzelne von uns einen Beitrag für eine gerechtere Welt leisten kann“, erklärt "missio"-Präsident Pfarrer Dirk Bingener.

 

 

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