Ev. Dekanat an der Dill

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Den WGT vorbereiten in Dillenburg

Kurs-Nr.: , 27.01.2024, Dillenburg

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Infos

Termin 27. 01. 2024 9:00 – 13:00 Uhr

Ort Ev. Gemeindehaus Zwingel, Am Zwingel 3, 35683 Dillenburg

Kosten

Links https://ev-dill.de/home/detail/news/palaestina-informiert-fuer-frieden-beten.html

Bildung

Frieden im Heiligen Land? Das ist leider eine Illusion. Ein Leben, in dem „Gerechtigkeit und Frieden sich küssen“, wie es in Psalm 85 der Gottesdienstliturgie für 2024 heißt, bleibt eine ferne Vision. Und doch eine Vision, an der das deutsche Komitee des Weltgebetstages festhalten will – mit entsprechender Aktualisierung des bereits vorliegenden Materials.

„Wann, wenn nicht jetzt sollten christliche Frauen aller Konfessionen sich weltweit zu Friedensgebeten versammeln, wann wenn nicht jetzt?“ sagt die katholische Vorstandsvorsitzende des WGT, Ulrike Göken-Huismann. Allein in Deutschland nehmen jährlich rund 800.000 Menschen an Gottesdiensten und Veranstaltungen teil, in über 150 Ländern weltweit mehrere Millionen - der WGT als „einzigartige Gebetskette rings um die Welt“.

WGT unterstützt Projekte in Gaza und Israel

Frieden könne es in Palästina und Israel nur gemeinsam geben, so Göken-Huismann: „Das Existenzrecht Israels ist völlig unbestritten, deshalb sind Vorwürfe gegenüber dem Weltgebetstag, antisemitisch oder antiisraelisch zu sein, ebenso unberechtigt wie unhaltbar.“ So unterstützt der Weltgebetstag schon seit langem etwa Projekte und Partnerorganisationen im Westjordanland, in Gaza und in Israel, die sich für Frauen- und Menschenrechte engagieren und für einen gerechten Frieden eintreten. Zum Beispiel die Aktivistinnen der israelischen Initiative MachsomWatch, die an militärischen Checkpoints präsent sind oder die palästinensische Trauma-Beratung Wings of Hope.

Vorbereitungstreffen in Herbornseelbach und Dillenburg

Mittlerweile haben die Dekanatsfrauen mit Elisabeth Becker-Christ, der Beauftragten von den Evangelischen Frauen in Hessen-Nassau (EFHN) zwei Termine zur Vorbereitung vereinbart, bei denen die überarbeitete Liturgie vorgestellt wird:

Samstag, 27. Januar 2024
9 bis 13 Uhr im Ev. Gemeindehaus Zwingel in 35683 Dillenburg, Am Zwingel 3

Montag, 29. Januar 2024
18 bis 21 Uhr im Ev. Gemeindehaus Herborn-Seelbach, Adlerstr 20

» Anmeldungen nimmt bis 20. Januar 2024 Gemeindepädagogin Renate Bock an unter Email Renate.Bock@ekhn.de oder Telefon 0159 06778780.

 

Antisemitismusvorwürfe werden ernst genommen

Auf Nachfrage bestätigt Elisabeth Becker-Christ, dass das vorhandene Material für den Weltgebetstag derzeit überarbeitet werde. Bis zu den Vorbereitungstreffen soll es dann übertragbare Gestaltungsideen für die Gemeinden geben, die den Weltgebetstag ausrichten wollen. Mit der „neuen“ Liturgie wolle sich das Deutsche Komitee auch den Antisemitismusvorwürfen stellen.

Die Kritik und Antisemitismusvorwürfe nimmt das deutsche Komitee des Weltgebetstages ernst. In einer Stellungnahme heißt es, es werde geprüft, wo gegebenenfalls weitere Erklärungen, kontextuelle Hinweise oder der Verzicht auf Formulierungen nötig sind.

Das Material ist bereits mit teils mehreren Jahren Vorlauf entwickelt und im September 2023 veröffentlicht worden. Durch den Terrorangriff der Hamas haben sich der Bezugsrahmen und die Deutungsmöglichkeiten zum Thema Israel-Palästina in Deutschland verschoben. Deshalb braucht die Liturgie eine Einordnung und Einbettung in den aktuellen Kontext, heißt es in der Stellungnahme.

Deutsches Komitee kündigt eine Überarbeitung an

Auf Beschluss der Mitgliederversammlung des deutschen WGT-Komitees vom 9. November 2023 sind folgende Maßnahmen geplant:

• Die Gottesdienstordnung wird in der jetzigen Form nicht verwendet. Die Lieder und Fürbitten werden überprüft, bearbeitet und ergänzt, die drei Erfahrungsberichte werden kontextualisiert.
Anfang 2024 wird eine überarbeitete Gottesdienstordnung vorliegen.

• Einigung herrscht darüber, dass die Liturgie eine Einordnung in die aktuellen Kontexte im Nahen Osten und in Deutschland benötige.

• Titelbild und Plakat des WGT werden nicht mehr verwendet, da Vorwürfe gegen die Künstlerin Halima Aziz, Hamas-freundlich zu sein, nicht ausgeräumt werden konnten; die Bildauswahl war durch das internationale Komitee erfolgt.


Details

Veranst. Dekanatsfrauenteam

Telefon 0159 06778780

Telefax Langtitel

E-Mail Renate.Bock@ekhn.de

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