Ev. Dekanat an der Dill

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Ostern

Raus ins Grüne

Fröhlich Ostern feiern unter Corona? Geht das überhaupt? Wie soll unter der FFP2-Maske und mit 1,5 m Abstand überhaupt Osterfreude aufkommen? Solche Gedanken liegen nahe und doch sollten wir uns von ihnen nicht beherrschen lassen, sagt Präses Dr. Wolfgang Wörner.

Ostern ist das Fest des Lebens. Befreit aus dem Dunkel des Todes ist in Jesus Christus neues Leben erstanden. Was liegt also näher, als diese Befreiung draußen im Freien zu feiern?

Für mich gehört ein ausgedehnter Spaziergang an Ostern einfach dazu, ebenso wie das Osterfrühstück, der feierliche Gottesdienst und die bunten Eier. Zeit in der Natur zu verbringen, tut einfach gut, es fördert das Wohlbefinden, man fühlt sich entspannt und gestärkt an Körper und Geist. Nicht zuletzt ist es etwas, was man sehr gut alleine oder gemeinsam mit der Familie machen kann.

Gerne gehen wir einen Weg, den ich schon als Kind mit Eltern und Geschwistern häufig gegangen bin – und den ich auch weiterempfehle will: Vom Sinner Ortskern vorbei an der Schieferhalde durch das Stippbachtal in Richtung Dreisbach, entlang am unteren, mittleren und oberen Weiher, vorbei an zahlreichen kleineren Bachläufen und lichten Wiesen, auf denen vielleicht auch schon Frühlingsblumen zu sehen sind. Vor allem fasziniert uns hier auch immer die vielfältige Tierwelt mit ihrer einzigartigen Amphibienpopulation.

Lassen sich denn bei einem Osterspaziergang durch Feld und Wald die Nähe Gottes und seine lebensspendende und lebenserhaltende Kraft, besonders eindrücklich empfinden? Kann man hier im Grünen also Hoffnung und Zuversicht schöpfen?

Ich glaube schon, denn bereits im Alten Testament wird das Kommen Gottes von einem Aufblühen der Natur begleitet. „Die Wüste und Einöde wird frohlocken, und die Steppe wird jubeln und wird blühen wie die Lilien. Sie wird blühen und jubeln in aller Lust und Freude.“ (Jesaja 35)

Dr. Wolfgang Wörner
Präses des Ev. Dekanats an der Dill

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