Ev. Dekanat an der Dill

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CD-Tipp

Lieder führen zur Krippe hin

Schlicht und unaufgeregt hat Benjamin Gail mit „Glory to the Newborn King“ eine ungewöhnliche Weihnachts-CD aufgelegt. Der Beauftragte für Popularmusik im Evangelischen Dekanat an der Dill, hat das Album als Solo-Künstler herausgebracht und bekannte Advents- und Weihnachtslieder neu vertont...

 

„Es sind bewusst ausgesuchte Lieder, die hinführen wollen zum Kind in der Krippe“, sagt Benjamin Gail über seine erste eigene CD-Produktion. „Glory to the new born King“ ist der Titel dieses Albums, das für 15 Euro im Evangelischen Dekanatsbüro in Herborn (Am Hintersand 15) und bei Benjamin Gail unter info@benjamingail.de erhältlich ist.

Auffallend ästhetisch ist schon das CD-Cover: Die Hülle kommt ohne einen kitschigen Tannenzweig auf dem Cover aus. „Die Fotos sind bewusst mit analoger Technik im Kloster Arnsburg bei Lich aufgenommen worden“, sagt der Sänger Benjamin Gail. Das Titelmotiv zeigt ihn vor einer großen Holztür des ehemaligen Mönchklosters.

Die schwarz-weißen Fotos passen zum Gesang: Ebenso schlicht wie edel und völlig unaufgeregt, also im positiven Sinn gar nicht weihnachtlich-kitschig, interpretiert Benjamin Gail zehn überwiegend bekannte Lieder. Es ist die besondere Stimme von Benjamin Gail, die mal glasklar, mal mild-rauchig wie ein guter Whisky wirkt. Das Debüt-Album des Sängers ist im Herbst 2016 erstmals erschienen, doch die schlichte Interpretation der Lieder macht es zeitlos.

Die ersten fünf Lieder sind Adventslieder: Dazu zählen „Wie soll ich dich empfangen“ von Paul Gerhardt oder „Take Me to the King“ von Kirk Franklin, aber auch „Die Nacht ist vorgedrungen“ von Jochen Klepper. Der zweite Teil der CD sind fünf Weihnachtslieder, darunter „Ich steh‘ an deiner Krippen hier“ von Paul Gerhardt nach einer Melodie von Johann Sebastian Bach oder mit „The first Noel“ ein traditionelles englisches Weihnachtslied. Ohrwurm-Potential hat das eher weniger bekannte Lied „This Christmas“ von Donny E. Hathaway und Nadine McKinnor, ein Weihnachtslied aus dem Jahre 1970.

Alle Titel zeichnen sich durch ihre schlichte Interpretation aus, die umso berührender inszeniert mit akustischer Gitarre, Piano, Melodica, Streich-Instrumenten und Percussions auskommt: Bei den Arrangements wurde Benjamin Gail von Pianist und Musiker Peter Bongard und den Studio-Musikern Michael Nestler (Violine), Dirk Menger (Cello), Andreas Mette (Gitarren), Christoph Carl (Bass) und Dave Mette (Schlagzeug und Percussion) unterstützt. Ruth Kamilla Stubenrauch, Monique Schmitt, Johannes Quiring bilden den Background-Chor. Alle Titel wurden von Gino Riccitelli im „Silver Seat Studio“ Hüttenberg produziert und aufgenommen.

„Lieder zur Advents- und Weihnachtszeit waren für mich als Sänger schon immer etwas Besonderes“, sagt Benjamin Gail, der als christlicher Künstler viele Weihnachtslieder im Repertoire hat. „So manche Textzeile hat sich tief in mein Herz gegraben und mich auch über die Weihnachtszeit hinaus bewegt“, sagt er und erzählt wie er bereits zu Beginn des Jahres die ersten Lieder für die CD geprobt und arrangiert hat. „Es war schon ein besonderes Erlebnis im Hochsommer mit Musikern in Hüttenberg im Tonstudio zu sitzen, um Weihnachtslieder aufzunehmen“, sagt er zurückblickend. „Es hat viel Spaß gemacht und mancher Liedtext hat mich trotz Sommerhitze sehr berührt“.

Im Spätsommer 2016 wurde dem Album dann noch von Kai Blankenberg in Düsseldorf der letzte Feinschliff verpasst: „Die Skyline Tonfabrik arbeitet sonst für Bands wie Silbermond, Udo Lindenberg oder Andreas Bourani“, sagt Benjamin Gail, der aber keine Sorge hat, in Zukunft nur noch für Weihnachtslieder angefragt zu werden. „Mein Repertoire als Sänger ist größer und es werden sicher auch noch weitere Lieder dazu kommen!“

Unser Urteil: Die CD ist schlicht gute Handarbeit von guten Musikern und einem guten Sänger, sagt der Autor dieser Zeilen. Absolut hörenswert!


» Linktipp:
Kleine Kostproben gibt es im Internet unter soundcloud.com/user-437736014 .

 

 

 

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