Bild: Dekanat

Willkommen in und um Dillenburg

Zur Evangelischen Gesamtkirchengemeinde um den Wilhelmsturm zählen die Kirchorte Dillenburg, Donsbach, Eibach, Nanzenbach, Niederscheld, Oberscheld und Haiger-Sechshelden. Das gemeinsame Gemeindebüro ist in Dillenburg.

Evangelisch in Niederscheld

Die Ortschaft Niederscheld liegt im Dilltal, das zum Westerwald gehört. Es befindet sich südlich der Dillenburger Kernstadt. Durch das Dorf fließen die namensgebende Schelde und die Dill, sowie zahlreiche kleine Bäche, wie Lützelbach und Hustenbach. Bundesweit in den Medien bekannt wurde Niederscheld durch das Scheldehochwasser 2006, das den kleinen Ort stark getroffen hatte.

Die Ortschaft wird erstmals im Jahre 1274 als Schelt erwähnt. Dabei verkaufte Heydenreich von Dernbach Besitzungen im Ort an das Kloster Keppel. Die Reformation erreichte 1530 Niederscheld, der Ort wurde evangelisch. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Scheldedorf mehrfach von Truppen überfallen und ausgeplündert, die das Dillenburger Schloss belagerten. 1796 verwüstet ein Dorfbrand Niederscheld. 1806 gehörte der Ort zum Großherzogtum Berg und dem Département Sieg an, womit der Ort zwischenzeitlich französisch wurde.

1604 wurde für die Eisenverhüttung der Schelder Hammer erbaut, ein Vorläufer der Adolfshütte. Die Gebrüder Frank kauften 1839 den Schelder Hammer und benannten ihn in Adolfshütte um. Mit der Errichtung der Eisenbahnstrecke (1862) und der Scheldetalbahn (1882) stieg die Eisenverhüttung in der Adolfshütte an.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Niederscheld mit seinen umfangreichen Bahn- und Industrieanlagen mehrfach bombardiert. Bei einem Fliegerangriff am 25. Februar 1945 wurde das Dorf größtenteils zerstört. Nur die Kirche blieb wie ein Wunder erhalten. Zu Kriegsende lebten nur noch 80 Einwohner in Niederscheld. Das änderte sich bald, Neubaugebiete entstanden oberhalb des Ortes. Bekannte Gebäude in Niederscheld sind neben der Kirche in der Ortsmitte das Gleichenhäuschen und das Neuhaus, ein im Juli 1640 fertiggestelltes Jagdhaus des Grafen Ludwig Heinrich von Nassau-Dillenburg.


Kontakt:

Gemeindebüro

Öffnungszeiten Gemeindebüro

Montags und Freitags: 
10 bis 12 Uhr
Nachmittags geschlossen

Dienstags, 
Mittwochs und Donnerstags:
10 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr


Unsere Angebote

In der Advents- und Weihnachtszeit ist es uns eine Herzensangelegenheit besonders viele Menschen zu erreichen. Den größten Erfolg gab es während Corona  2020 zusammen mit den zu dieser Zeit pfarramtlich verbundenen Nanzenbachern. NaNis Adventsweg war so einzigartig und zog so viele in einer Zeit an, wo wenig bis nichts stattfinden durfte und Gottesdienste ausfallen mussten. Das war ein echtes Weihnachtswunder und hat gezeigt, wie wichtig den Menschen die Geburt Jesu ist!

Am 1. Advent findet ein Gottesdienst mit Mitarbeitersendung statt. Nach dem Gottesdienst erleuchtet das Wahrzeichen „das Gleichenhäuschen“ – festlich illuminiert von der Feuerwehr. Wir singen Weihnachtslieder unterm Weihnachtsbaum. Bei Würstchen, Waffeln, Glühwein und Punsch sind alle um Kirche, Gemeindehaus und Domplatte herzlich willkommen.

Alle Gruppen und Kreise finden Sie unter: https://www.um-den-wilhelmsturm.de/angebote/angebote-niederscheld 


Kontakte und Adressen

folgt

Silke Rein
Buchenweg 15
Telefon 02 77 1 / 24 8 27
 

Organisten

Günter Emde Telefon 
0 27 71 / 33 661

Christian Heun
Telefon 0176 / 30 52 60 20

Ulrich Kögel
Telefon 0 27 71 / 84 88 6 29
Mobil 0172 / 63 67 962

Die Ortschaft wird erstmals im Jahre 1274 als Schelt erwähnt. Dabei verkaufte Heydenreich von Dernbach Besitzungen im Ort an das Kloster Keppel. Die Reformation erreichte 1530 Niederscheld, der Ort wurde evangelisch. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Scheldedorf mehrfach von Truppen überfallen und ausgeplündert, die das Dillenburger Schloss belagerten. 1796 verwüstet ein Dorfbrand Niederscheld. 1806 gehörte der Ort zum Großherzogtum Berg und dem Département Sieg an, womit der Ort zwischenzeitlich französisch wurde.

1604 wurde für die Eisenverhüttung der Schelder Hammer erbaut, ein Vorläufer der Adolfshütte. Die Gebrüder Frank kauften 1839 den Schelder Hammer und benannten ihn in Adolfshütte um. Mit der Errichtung der Eisenbahnstrecke (1862) und der Scheldetalbahn (1882) stieg die Eisenverhüttung in der Adolfshütte an.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Niederscheld mit seinen umfangreichen Bahn- und Industrieanlagen mehrfach bombardiert. Bei einem Fliegerangriff am 25. Februar 1945 wurde das Dorf größtenteils zerstört. Nur die Kirche blieb wie ein Wunder erhalten. Zu Kriegsende lebten nur noch 80 Einwohner in Niederscheld. Das änderte sich bald, Neubaugebiete entstanden oberhalb des Ortes. Bekannte Gebäude in Niederscheld sind neben der Kirche in der Ortsmitte das Gleichenhäuschen und das Neuhaus, ein im Juli 1640 fertiggestelltes Jagdhaus des Grafen Ludwig Heinrich von Nassau-Dillenburg.

Weitere Links

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