Alten-, Kranken- und Hospizseelsorge

Stefan Föste

Alten-, Kranken- und Hospizseelsorger

Stefan Föste wurde auf der Frühjahrssynode am 28. März 2026 als neuer Alten-, Kranken und Hospizseelsorger im Dekanat an der Dill eingeführt. Im Interview auf der Synode hat er sich vorgestellt:

Ich heiße Stefan Föste, bin Pfarrer und 56 Jahre alt. Ich habe eine Frau und vier Kinder und wir wohnen in Oberhörlen.

Wie sah dein bisheriger Werdegang aus?
Ich habe 20 Jahre lang neben meinem Gemeindedienst mit halber Stelle Jugendarbeit gemacht im Dekanat Biedenkopf-Gladenbach, habe da unheimlich viele junge Menschen begleiten dürfen und ihnen ganz viel über den Glauben nahebringen können. 

Wo wird der Schwerpunkt deiner Arbeit liegen?
Der Schwerpunkt wird im Hospizbereich liegen, und zwar dann auch im stationären Hospiz, das in Dillenburg am Haus Elisabeth gerade entsteht.
 
Was bedeutet die neue Stelle für dich?
Da wird vieles besonders sein. Denn Menschen in dieser besonderen und intensiven Phase zu begleiten, bedeutet, ihnen sehr viel zuhören, ganz nah sein und mit ihnen intensive Erfahrungen zu machen. Ich glaube, das entspricht dem, was ich auch ganz gut kann und wozu ich mich auch berufen fühle: ihnen dann zu sagen, Gott hat eine gnädige und eine gute Botschaft für dich und wir können dich hier in diesem Hospiz und auch bei ambulanter Hospizbegleitung, würdevoll und gut begleiten. Deine Fragen, die du an das Leben und das Sterben, an Tod und Leben und die Welt an sich hast und auch an deinen Glauben hast, können wir mit dir und deinen Angehörigen besprechen. Da ist eine ganz große Chance verbunden.
 
Siehst du Parallelen zur Jugendarbeit?
Vielleicht ist das gar nicht so viel anders als in der Jugendarbeit, weil da geht es auch erfahrungsgemäß ganz  viel darum zu fragen, wer bin ich eigentlich? Wozu bin ich hier und was wird aus mir mal?

Was sind deine ersten Aufgaben?
Kontakte knüpfen. Ich kenne zwar schon ein paar Menschen im nördlichen Bereich des Dekanats an der Dill, auch einige über diverse Begegnungen, die es vorher schon gab aber jetzt noch mal ganz konzentriert zu sagen: wir arbeiten jetzt miteinander zusammen, die Klinikseelsorge, die Altenseelsorge und ich eben in dieser neuen Rolle, die sich auch ein bisschen verändern wird. Die Gründung von einer neuen Trauergruppe ist zum Beispiel angedacht. Ich mache im Moment fast noch gar nicht die Arbeit mit Menschen, die ich dann tun werde, sondern es laufen gerade viele Vorbereitungen und das ist gut so. Denn so kann ich mich gut einarbeiten und kann das, was ich dann tue, auch entsprechend verantworten. Das muss ja alles auch in eine halbe Stelle reinpassen. Ich habe ja noch eine Gemeinde.