Hochzeit: Das Ja zum gemeinsamen Leben

Die Hochzeit - die Trauung - ist für viele ohne kirchlichen Segen kaum vorstellbar. Das freut uns und wir möchten auf diesen Seiten alle wichtigen Informationen zur kirchlichen Trauung für Sie bereit halten. Der Schritt zum gemeinsamen Lebensweg will wohl überdacht sein - auch das Fest der Hochzeit will gut geplant sein. Daher nehmen Sie sich etwas Zeit. Wir wünschen Ihnen Gottes Segen für Ihre Ehe!

Checkliste

Das Fest will gut geplant sein, damit es nicht allzu stressig wird haben wir Ihnen hier eine Checkliste für das Brautpaar sowie für die Angehörigen vorbereitet. Was Sie in den Monaten und Wochen vorher beachten müssen, finden Sie hier.

» Checkliste 

Schön, dass Sie sich trauen ...

Wir freuen uns, dass Sie mit Gottes Segen heiraten wollen. Gerne stehen wir Ihnen zur Seite. Wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an Ihre zuständige Gemeinde. 

» Die Ansprechpartner finden Sie hier.


Erste Fragen zur Hochzeit in der Kirche:

Das wird in jeder Gemeinde unterschiedlich gehandhabt. Wenn das Fotografieren während des Gottesdienstes nicht erlaubt ist, besteht in der Regel die Möglichkeit, nach dem Gottesdienst noch Bilder zu machen. Wenn es erlaubt ist, wird meistens darum gebeten, dass eine einzige Person das Filmen oder Fotografieren übernimmt, um unnötige Unruhe zu vermeiden. Im Mittelpunkt sollte stets der Gottesdienst und nicht das Fotografieren stehen.

Besonderer Blumenschmuck ist in den meisten Kirchen möglich. Alles, was über den bereits vorhandenen Blumenschmuck hinaus geht, müssen Sie selbst bezahlen und meist auch selbst organisieren.

Dies ist in den einzelnen Gemeinden unterschiedlich geregelt. Während der Traugottesdienst in vielen Gemeinden für Kirchenmitglieder kostenlos ist, erheben andere eine geringe Gebühr. Sollten Sie nicht in Ihrer heimischen Kirche heiraten, können zusätzliche Kosten entstehen. Fragen Sie in diesem Fall den zuständigen Pastor oder die zuständige Pastorin nach den örtlichen Regeln.

In vielen Gemeinden ist das möglich. Fragen Sie Ihren Pfarrer oder Ihre Pfarrerin.

Ja, das ist grundsätzlich möglich. Sprechen Sie Einzelheiten mit Ihrem Pfarramt vor Ort ab.

In den Kirchengemeinden gibt es unterschiedliche Regelungen. Teilweise sind bestimmte Zeiten für Trauungen festgelegt, in anderen Fällen können die Termine frei abgestimmt werden. Auf jeden Fall sollten sie den Termin frühzeitig mit Ihrem Gemeindebüro und dem Pastor oder der Pastorin absprechen. In der Karwoche und an einigen Festtagen sind keine Trauungen möglich.

Nein, das ist nicht möglich. Wenn der Wunsch nach einer kirchlichen Trauung Grund ist, über den Eintritt oder Wiedereintritt in die evangelische Kirche nachzudenken, finden Sie unter www.evangelisch.de weitere Informationen. Unsere Eintrittstelle steht Ihnen ebenfalls zur Verfügung.

In der Regel setzt eine evangelische Trauung die Kirchenmitgliedschaft beider Ehepartner voraus. Gehört einer der Ehepartner der evangelischen, der andere Ehepartner einer anderen christlichen Kirche an, kann an der evangelischen Trauung auch ein Geistlicher oder eine Geistliche der anderen Konfession beteiligt werden. Ist einer der beiden nicht in der Kirche, so gibt es verschiedene Regelungen. Einige Landeskirchen bieten ausnahmsweise eine evangelische Trauung an, andere Landeskirchen kennen die Möglichkeit eines „Gottesdienstes anlässlich einer Eheschließung“. Die nähere Gestaltung dieses Gottesdienstes fällt in den einzelnen Gemeinden unterschiedlich aus. Um eine konkrete Vorstellung zu bekommen, fragen Sie bitte in Ihrer Gemeinde nach, in der Sie getraut werden wollen.

Ja, es gibt kirchliche Formen, um ein solches Fest zu feiern. Das kann eine schöne und würdige Möglichkeit sein, an Ihre kirchliche Trauung zu erinnern. Fragen Sie in Ihrem Pfarramt nach.

Eigentlich nicht. aber wenn ein Partner evangelisch, und der andere katholisch ist, kann entweder ein evangelischer Gottesdienst mit Beteiligung eines katholischen Priesters oder ein katholischer Gottesdienst mit Beteiligung eines evangelischen Pfarrers bzw. einer Pfarrerin gefeiert werden. Umgangssprachlich wird dies "ökumenisch" genannt.

Eine wichtige Aufgabe von Pastorinnen und Pastoren  die Begleitung von Menschen in Krisensituationen. Welche Formen und Rituale für Sie sinnvoll und möglich sind sprechen Sie bitte bei hrer Pfarrerin oder Ihrem Pfarrer  an. Ein offizielles Scheidungsritual gibt es bisher in der evangelischen Kirche nicht, allerdings wird darüber derzeit an verschiedenen Stellen diskutiert.

Ja, innerhalb der EKHN und den meisten anderen Landeskirchen ist eine Trauung unabhängig von der sexuellen Orientierung möglich.

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