Evangelisch um den Wilhelmsturm
Der Willhelmsturm ist das Wahrzeichen der Oranienstadt Dillenburg und der Namensgeber der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde, die sich zum 1. Januar 2026 gebildet hat. Zur Gesamtkirchengemeinde um den Wilhelmsturm zählen die Kirchorte Dillenburg, Donsbach, Eibach, Nanzenbach, Niederscheld, Oberscheld und Haiger-Sechshelden.
Markanter Turm auf dem Schlossberg
Zwischen Siegen und Wetzlar direkt an der A45 (Dortmund - Frankfurt) liegt die Oranienstadt Dillenburg - idyllisch von den Ausläufern des Rothaargebirges umgeben. Dillenburg gehört zum Lahn-Dill-Kreis in Mittelhessen (Regierungsbezirk Gießen). Viele mittelständische Unternehmen haben sich hier angesiedelt, so einige Zulieferer für die Autoindustrie.
Der historische Stadtkern zieht etliche Touristen an, der Wilhelmsturm - das Wahrzeichen der Stadt - trohnt über der Festungsmauer, dort wo einst das Schloss stand. Von der einstigen Anlage erhalten ist heute noch die Evangelische Stadtkirche, die etwas unterhalb der einstigen Festung steht. Das historische Gemäuer ist 2014 bis 2016 von der evangelischen Gemeinde umfassend saniert worden.
Die Oranienstadt Dillenburg liegt an der deutsch-niederländischen Ferienstraße "Oranier-Route" und an der "Deutschen Fachwerkstraße" und ist Startpunkt des "Rothaarsteig", der Fernwanderweg führt bis nach Brilon ins Hohe Sauerland.
Zur Stadt Dillenburg gehören die Stadtteile Donsbach, Eibach, Frohnhausen, Manderbach, Nanzenbach, Niederscheld und Oberscheld.
Idealer Startpunkt für Wanderungen
Dillenburg ist ein Knotenpunkt von Wanderwegen, die durch die Stadt führen oder in ihr beginnen. Zu den Wegen gehört der Rothaarsteig von Dillenburg nach Brilon, der Schlösserweg von Dillenburg nach Düsseldorf-Benrath, der Uplandweg von Dillenburg nach Salzkotten, der Dillwanderweg von Haiger nach Wetzlar und der Lahn-Dill-Bergland-Pfad von Dillenburg nach Marburg.
Um Dillenburg herum verläuft der etwa 25 Kilometer lange „Oranierpfad“. Die beiden „Lahn-Dill-Bergland-Extratouren“ Kuckucksweg und Eschenburgpfad starten in den Ortsteilen Eibach bzw. Nanzenbach. Durch Dillenburg verläuft der Hessische Radfernweg R8 von Frankenberg (Eder) über Limburg an der Lahn nach Heppenheim.
Tipps für Dillenburg: Das ist sehenswert
Sehr empfehlenswert in Dillenburg ist die Museumsanlage auf dem Schlossberg. Hier steht der Wilhelmsturm aus den Jahren 1872–1875: der 40 Meter hohe Turm ist nach Wilhelm I. von Oranien benannt und erinnert an den Befreier der Niederlande. Das Bauwerk steht weithin sichtbar auf dem etwa 270 m hohen Schlossberg oberhalb der Altstadt. Im Turm erzählt eine Ausstellung die deutsch-niederländische Geschichte. Ebenfalls sehenswert ist die Villa Grün neben dem Wilhelmsturm. Die Ausstellung dort widmet sich der Region - vom Bergbau bis zu den heute hier heimischen Firmen. Und nicht zu vergessen die Kasematten des Dillenburger Schlosses aus dem 16. Jahrhundert. Der Besuch in den unterirdischen Gängen lohnt.
Auch ein Besuch wert ist die evangelische Stadtkirche aus dem Jahre 1491 unterhalb des Schlossberges. Hier steht nebenan das alte Pfarrhaus aus den Jahren 1531–1533. In der Altstadt lockt das Untertor aus dem Jahre 1344 (Umbauarbeiten 1594 und 1737) und als Ensemble die historische Altstadt mit zahlreichen Fachwerkhäusern. Einen schönen Ausblick auf die Altstadt und den Willhelmsturm bietet der Bismarcktempel, ein 1885 errichteter sechs Meter hoher Aussichts-Pavillon, der auf dem nordöstlich der Ortsmitte gelegenen Weinberg steht.
In Dillenburg-Donsbach lockt der Wildpark und in Dillenburg-Eibach gibt es einen Gesundheitspfad.
Weitere Informationen zur Stadt unter www.dillenburg.de und aktuelle Termine unter dillenburg.live
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