Evangelisch in Haiger-Struth

Seit dem 1. Januar 2026 gibt es die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Kirchengemeinden Haiger-Struth. Die bisherigen Ortskirchengemeinden rücken zusammen und können dadurch wichtige kirchliche Angebote sichern und neue Gemeinschaft schaffen, bleiben aber zugleich eigenständig. Zur Arbeitsgemeinschaft gehören die Gemeinden Allendorf (mit Haigerseelbach), Dillbrecht (mit Fellerdilln und Offdilln), Frohnhausen, Haiger, Langenaubach (mit Flammersbach), Manderbach und Roßbachtal (Oberroßbach, Niederroßbach und Weidelbach). Gemeindebüros in Haiger und Frohnhausen kümmern sich um die organisatorischen Belange.

Für Allendorf, Haiger, Dillbrecht und Langenaubach

Für Frohnhausen, Manderbach und Roßbachtal

Verkündigungsteam

Michael Böckner

Pfarrer in Allendorf (mit Haigerseelbach)

Hartmut Eglinsky

Pfarrer in Dillbrecht (mit Fellerdilln und Offdilln)

Wolfgang vom Dahl

Pfarrer in Frohnhausen

Paul-Ulrich Rabe

Pfarrer in Manderbach und im Roßbachtal

Benjamin Gail

Kirchenmusiker

Bettina vom Dahl

Gemeindepädagogin

Willkommen in Haiger

Zur Stadt Haiger gehören die Ortsteile Haiger-Allendorf, Haigerseelbach mit Steinbach, Dillbrecht mit Fellerdilln und Offdilln, Langenaubach mit Flammersbach, Oberrossbach mit Niederrossbach und Weidelbach sowie Sechshelden.

Geografie 

Haiger liegt zwischen dem östlichen Rand des Westerwalds und an den südlichen Ausläufern des Rothaargebirges (Kalteiche) etwa 9 km nordöstlich des Dreiländerecks Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Haiger grenzt im Norden an die Stadt Netphen (Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen) und die Gemeinde Dietzhölztal, im Osten an die Gemeinde Eschenburg und die Stadt Dillenburg, im Süden an die Gemeinde Breitscheid (alle im Lahn-Dill-Kreis), sowie im Westen an die Gemeinden Burbach und Wilnsdorf (beide im Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen).

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung Haigers stammt aus dem Jahr 778 nach Christus: Die Adlige Theutbirg schenkt dem Kloster Lorch an der Bergstraße ihre Besitzungen in Haigrahe. Die Schenkung wird im Jahr 781 erneuert und vermehrt. Haiger ist damit die älteste der drei Städte an der Dill, vor Dillenburg und Herborn. Haiger ist zugleich die flächenmäßig größte, aber nach Einwohnerzahlen viertgrößte nach Wetzlar, Dillenburg, Herborn und nördlichste Stadt im Lahn-Dill-Kreis. Nördlich des Ortsteils Offdilln entspringt die Dill, die auf ihrem Weg zur Mündung in die Lahn bei Wetzlar auch die Städte Haiger, Dillenburg und Herborn durchquert und unserem Dekanat den Namen gab.

Sehenswürdigkeiten

Mittelpunkt der Altstadt von Haiger ist die evangelische Pfarrkirche, bei der es sich im Kern um ein romanisches Bauwerk handelt. In der Altstadt haben sich zahlreiche Fachwerkbauten aus dem 18. Jahrhundert erhalten. Zu den besonders sehenswerten gehört das Pfarrhaus und das Haus Fischbach in dem heute das Heimatmuseum untergebracht ist.

Mit dem 19. Jahrhundert setzte die Erweiterung der Stadt ein. Aus dieser Epoche sind die Aubachbrücke (erbaut 1801), die Alte Wache (um 1824) und mehrere Villen erhalten.

Weitere Kulturdenkmäler sind die katholische Kirche (spätes 19. Jahrhundert) und der Bahnhof im Jugendstil (erbaut 1913). Auf dem Kopf südlich von Haiger steht der denkmalgeschützte Eduardsturm, ein 1883 errichteter etwa 10 m hoher Aussichtsturm.


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