Ev. Dekanat an der Dill

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Kirchenpräsidentin

Mit dem "polyphonen Ohr" gelassen in die Zukunft

Dr. Christiane Tietz, unsere Kirchenpräsidentin der EKHN, hat das Dekanat an der Dill besucht. Beim Dekanatskonvent in Sinn-Fleisbach hat sie mit den Pfarrerinnen und Pfarrern diskutiert: Wie könnte die Zukunft unserer Kirche aussehen? Präses Dr. Wolfgang Wörner und Dekan Andree Best begrüßten die Kirchenpräsidentin.

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Kirchenpräsidentin Dr. Christiane Tietz hat das Evangelische Dekanat an der Dill besucht und mit den Pfarrerinnen und Pfarrern bei einem Dekanatskonvent in Sinn-Fleisbach über die Zukunft der Kirche diskutiert.

"Zukunft der Kirche"

Sehr bewusst habe sie das Thema nicht „Kirche der Zukunft“ genannt. Angesichts der vielen Herausforderungen, Unsicherheiten, Krisen und Niedergänge, wäre es ermutigend, jetzt schon die „Kirche der Zukunft“ gestalten zu können, eine Kirche, die auch in Zukunft lebendig und kraftvoll, visionär und positionell ausstrahlt. Solche großen Worte begleiten gerne Transformationsprozesse und suggerieren: Wenn man sich nur so verhielte, dann würde man flugs und gewiss die Zukunft erreichen. Dr. Christiane Tietz spricht lieber von der „Zukunft der Kirche“, weil wir dabei mitdenken, wie wir unsere jetzige Kirche in eine gute Zukunft hineinbekommen. Hingegen wissen wir nicht, wie die Zukunft aussieht und welche Gestalt die Kirche dort haben wird.

Erleben von Veränderung

Diese Perspektive hängt mit ihrer Sicht auf den Transformationsprozess zusammen, der sich durch die Gespräche und Kontakte in den ersten Monaten ihrer Amtszeit entwickelt hat. Sie geht von der „Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen“ innerhalb eines Transformationsprozesses aus. Alle Menschen erleben das Jetzt ein wenig anders. Veränderungsprozesse innerhalb der EKHN und im Dekanat sind unterschiedlich weit fortgeschritten. Manche wollten möglichst schnelle Veränderungen, anderen gehe es vielleicht zu schnell.

Das "polyphone Ohr"

Der Umgang vieler Kirchengemeinden mit der „Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen“ hat Dr. Christiane Tietz beeindruckt. Ein Bild aus der Musik findet sie dabei hilfreich: das polyphone Ohr. Was die Musik ausmache, sei die Gelassenheit, ihre teils gegenläufige Vielstimmigkeit und den Wechsel von Harmonie und Dissonanz zu akzeptieren. Für Gelassenheit gegenüber der Vielstimmigkeit im Leben brauche es nach Dietrich Bonhoeffer eine gleichbleibende Grundmelodie – die Liebe zu Gott.

Kirche vor Ort erfahrbar machen

Den Pfarrpersonen im Dekanat an der Dill macht die Kirchenpräsidentin Mut, den Glauben an die Kirche, die wir im Glaubensbekenntnis bekennen, konkret vor Ort erfahrbar zu machen. Sie zeigt sich überzeugt, dass die EKHN in ihrer besonderen sichtbaren Gestalt gebraucht wird und man ausgehend vom Ist-Zustand Zukunftsvisionen entwickeln sollte.

Ausgehend von den Worten von Dr. Christiane Tietz diskutierten die Pfarrerinnen und Pfarrer lebhaft. Besonders im Fokus: Wie kann es gelingen, zugleich für die Kirchenmitglieder mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen da zu sein und neue Mitglieder zu gewinnen?

Ins Blickfeld rückte beim Besuch der Kirchenpräsidentin auch "Das Fest!", der Kirchentag an der Dill am 13. September 2026. Dr. Christiane Tietz freut sich auf die Veranstaltung und hat bereits ihre Teilnahme an einer Podiumsdiskussion zugesagt.

 

"Das Fest!" - Kirchentag an der Dill:    https://www.dill-kirchentag.de/

 

 

 

 

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