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Hitzewelle

Bei Hitze helfen: Fünf Tipps für alle

pixabay.com/geraltHolzthermometer zeigt knapp 40 Grad Celsius an.Wenn es im Sommer tagelang über 30 Grad Celsius warm ist, leidet der Mensch unter der Hitze. Kühlende Maßnahmen sind angesagt.

Temperaturen über 30 Grad machen vielen Menschen zu schaffen. Besonders betroffen sind Kinder, alte und kranke Menschen. Aber wohnungslose Menschen, die sich selten zurückziehen können. Tipps fürs eigene Wohlbefinden, und was Passanten für Hitze-Betroffene tun können.

In den nächsten Tagen sollen die Temperaturen in Hessen und Rheinland-Pfalz weiter steigen. Mensch und Natur sind gleichermaßen betroffen: Vor allem Kinder, ältere und kranke, aber auch wohnungslose Menschen. 

 

Tipps für die heißen Tage

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) rät allen Menschen viel zu trinken: Durch das Schwitzen verlieren wir mehr Flüssigkeit als wir denken 

Daher sind ihre Tipps des DRK:

• Etwa drei Liter am Tag trinken

• Körperliche Anstrengung vermeiden

• Sonnenschutz auftragen und den Kopf vor direkter Sonneneinstrahlung schützen

• Leichte und helle Kleidung tragen

• Im Innenbereich auf trockene Luft achten, damit der Körper besser schwitzen kann und sich selbst kühlt.

Die hohen Temperaturen sind auch bei gesunden Menschen ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko. Es drohen Sonnenstich, Hitzeerschöpfung oder Hitzschlag. Bei Hitze-Erkrankungen bittet das DRK darum, sofort den Notruf, die 112, zu wählen.

 

Ältere in Einrichtungen im Auge

Die Pflegeeinrichtungen haben an heißen Tagen auch ältere Menschen noch mehr im Blick als sonst. Bei ihnen muss die Flüssigkeitszufuhr besonders beobachtet werden. Ältere haben oft kein ausreichendes Durstempfinden mehr und die Gefahr ist groß, unbemerkt zu dehydrieren. 

 

Auch Wohnungslose besonders gefährdet

Angesichts der Hitzewelle fordert die Diakonie Hessen Hilfe für Wohnungslose. Diese könnten sich nicht in eine kühle Wohnung zurückziehen und hätten keinen ständigen Zugang zu Wasser, Schatten oder Sonnencreme, sagte der Abteilungsleiter Wohnungslosenhilfe, Stefan Gillich, in Frankfurt.

Menschen auf der Straße litten oft unter Wassermangel, Kreislaufproblemen und Verbrennungen. Bürger und die Stadt sollten nach dem Vorbild der Kältehilfe im Winter im Sommer eine Hitzehilfe organisieren. Viele Wohnungslose seien in der Sonne unterwegs, um etwa Flaschen zu sammeln, erklärte Gillich. Sie dürften sich nicht auf Dauer in Bahnhofshallen oder U-Bahn-Stationen aufhalten, sonst würden sie von dort vertrieben. Dabei hätten viele schon Vorerkrankungen, Suchtprobleme und Gebrechen. In der Hitze seien Kreislauf- und andereGesundheitsprobleme zu befürchten.

 

Wasserflaschen für Menschen auf der Straße

Gillich forderte Bürger auf, Wasserflaschen an Obdachlose zu verschenken und bei Bedarf den Notruf anzurufen. Die Stadt solle öffentliche Trinkwasserstellen einrichten und öffentliche Räume wie Bahnhofshallen oder U-Bahn-Stationen zum Aufenthalt tagsüber anbieten. Tagesaufenthalte der Wohnungslosenhilfe würden bereits stärker besucht, manche Einrichtungen hätten Pavillons als Schattenspender aufgestellt.

 "Der beste Schutz ist und bleibt allerdings eine eigene Wohnung", ergänzte der Diakonie-Bereichsleiter Felix Blaser. Die Anstrengungen zur Schaffung von bezahlbaren Wohnungen auch für diese Personengruppe müssten erheblich intensiviert werden.

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